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Die Wiener Börse hält sich sehr ordentlich

Published on 27. Juli 2020

Die Handelsumsätze an der Wiener Börse haben sich im ersten Halbjahr positiv entwickelt: mit 39,18 Mrd. Euro liegen sie mehr als ein Fünftel (plus 23,86 Prozent) über der Vergleichsperiode des Vorjahres. Gleichzeitig baute der heimische Börsenbetreiber seine Marktanteile aus. Die Zahl der neu an der Wiener Börse gelisteten Anleihen hat sich verglichen zum ersten Halbjahr 2019 mehr als verdreifacht. Seit Beginn des Jahres gab es 1.020 neue Bond-Listings. 676 stammen von internationalen Kunden, darunter die Banco Bilbao Vizcaya Argentina, die zweitgrößte Bank Spaniens und eine der 50 größten Banken weltweit. Seit März ist sie der größte Anleiheemittent in Wien.

„Dass mehr Unternehmen die heimische Börse nutzen, wird für künftiges Wachstum entscheidend sein“, sagt Börsenvorstand Christoph Boschan. „Während aktuell noch Kredite im Vordergrund stehen, wird bald die Stunde des Eigenkapitals schlagen. Denn der Weg aus der Krise führt langfristig nur über Rekapitalisierung. Damit es für Österreichs Wirtschaft schneller bergauf geht, braucht es eine rasche Fortsetzung des von der Regierung vor Corona eingeschlagenen Weges.“

Pandemie sorgt für Schwankungen an den Börsenmärkten

Mit 6,53 Mrd. Euro lag der durchschnittliche Monatsumsatz in Wien auf dem höchsten Wert seit 2010. An den beiden stärksten Handelstagen im ersten Halbjahr, dem 20. März und dem 19. Juni (Quartalsverfallstag), wurden 777 und 915 Mio. Euro umgesetzt. Die umsatzstärksten österreichischen Aktien im ersten Halbjahr 2020 waren Erste Group Bank AG mit 7,09 Mrd., vor OMV AG mit 5,51 Mrd. und Raiffeisen Bank International AG mit 3,34 Mrd. Euro. Auf Platz vier und fünf folgten voestalpine AG (3,12 Mrd.) und Verbund AG (2,46 Mrd. Euro).

Neue Initiativen der Wiener Börse, wie der Handel an Feiertagen und die Erweiterung des internationalen Segments „global market“, liefern zusätzliches Volumen. Im global market verzeichnet die Wiener Börse 2020 bislang knapp 1,73 Mrd. Euro Umsatz, im gesamten Jahr 2019 waren es 1,79 Mrd. Der Feiertagshandel am 6. Jänner (138 Mio., 2019 fiel der 6. Jänner auf ein Wochenende), 21. Mai (185 Mio., + 40 Mio. mehr als im Vorjahr) und 11. Juni (288 Mio., + 87 Mio. Mehr als im Vorjahr) brachte zusätzliche 611 Mio. Euro. Mehr als 85 Prozent der Aktienumsätze an der Wiener Börse kommen von internationalen Handelsteilnehmern.

Der heimische Leitindex ATX fiel im Jahresverlauf 2020 um 29,14 Prozent. Das Jahreshoch am 2. Jänner lag bei 6.208,00 Punkten, das Jahrestief am 18. März bei 3.135,05 Punkten. Seit dem Jahrestiefststand und dem gemeinsamen Aufruf der börsennotierten Unternehmen und wichtiger Stakeholder an die Investoren, sich nicht von österreichischen Aktien abzuwenden, verzeichnete der österreichische Nationalindex einen Zuwachs von +38,47 Prozent. Die Marktkapitalisierung aller heimischen, an der Wiener Börse notierten Unternehmen lag per 30. Juni 2020 bei 90,04 Milliarden Euro.

15 Jahre VÖNIX Nachhaltigkeitsindex an der Wiener Börse

Seit Juni hat der VÖNIX – einer der weltweit ersten nationalen Nachhaltigkeitsindizes – eine neue Zusammensetzung: Neu in den Index aufgenommen wurde die Raiffeisen Bank International AG. Der VÖNIX ist in sein 16. Index-Jahr getartet und ist damit ein Zeichen für gelebte Nachhaltigkeit am Standort Österreich. Er beinhaltet jene an der Wiener Börse notierten Unternehmen, die hinsichtlich ökologischer und gesellschaftlicher Aktivitäten und Leistungen führend sind. Die Berechnung und Verteilung erfolgt durch die Wiener Börse.

Das sind die 19 VÖNIX-Mitglieder 2020/21:

  • Agrana Beteiligungs-AG
  • AMAG Austria Metall AG
  • AT & S
  • BKS Bank
  • Burgenland Holding
  • CA Immobilien Anlagen
  • Erste Group Bank
  • EVN
  • Kapsch TrafficCom
  • Lenzing
  • Palfinger
  • Raiffeisen Bank International
  • Rosenbauer
  • Telekom
  • Uniqa Insurance Group
  • Verbund
  • Vienna Insurance Group
  • Wienerberger
  • Zumtobel

Namhafte Akteure des heimischen Kapitalmarkts ermöglichen durch ihre Kompetenzen und Beiträge das laufende Indexmanagement und Nachhaltigkeitsresearch. Diese Partner sind die VBV-Vorsorgekasse, die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative und die Security KAG sowie, als technische Partner, die rfu – verantwortlich für die Nachhaltigkeitsanalyse – und die Wiener Börse – zuständig für Indexmanagement und laufende Berechnung und Publikation.

Die Ausgezeichneten

Wiener Börse Preis 2020: OMV gewinnt ATX- und Corporate Bond-Preis

Börse-Preis für die OMV: CFO Reinhard Florey (l.), Börse-CEO Christoph Boschan.

Der Wiener Börse Preis wurde heuer aufgrund der Covid-19-Maßnahmen schon vor einiger Zeit in kleinem Rahmen in der Wiener Börse übergeben. Der ATX-Preis 2020 ging an die OMV, die damit erstmals die Königsdisziplin für sich entscheiden konnte. Das Unternehmen überzeugte die Juroren und Kapitalmarkt-Experten der ÖVFA mit einer ausgezeichneten und ausführlichen Finanzberichterstattung, umfangreicher IR-Tätigkeit sowie sehr guter Performance und Liquidität im Berichtsjahr 2019. Weiters punktete der Konzern mit klarer Strategie sowie gut wahrnehmbarer Corporate Governance. Die OMV landet auch beim Corporate Bond-Preis auf dem ersten Platz. Insgesamt ist OMV mit 16 Auszeichnungen das meistgekürte Unternehmen in der Geschichte des Wiener Börse Preises.

Börse-Preis 2020: Palfinger CEO Andreas Klauser (l.) und Palfinger Head of IR Hannes Roither.

In der Kategorie „Mid Cap“ stand heuer Palfinger auf Platz 1. Das Unternehmen überzeugte die Jury im Peer Group-Vergleich und bei Strategie/Unternehmensführung. Der VÖNIX-Nachhaltigkeitspreis ging an die Oberbank, die mit ihrer gesamtheitlich nachhaltigen Geschäftsstrategie hervorstach und heuer erstmals einen Preis entgegennahm. Bei den Medien punktete heuer die Erste Group: Sie eroberte den ersten Platz in der Kategorie „Journalisten-Preis“, nach Stockerlplätzen in den vergangenen drei Jahren. Die Fach-Jury begründete ihre Wahl mit dem umfangreichen Angebot für Journalisten, womit das Medien-Team der Erste Group Standards für Kommunikation in der Finanzbranche setzt.

Die Preisträger 2020 auf einen Blick

ATX-Preis

  1. Platz: OMV AG
  2. Platz: Wienerberger AG
  3. Platz: CA Immobilien Anlagen AG

VÖNIX Nachhaltigkeitspreis

  1. Platz: Oberbank AG
  2. Platz: Lenzing AG und Telekom Austria AG

Mid Cap-Preis

  1. Platz: Palfinger AG
  2. Platz: UBM Development AG
  3. Platz: Marinomed Biotech AG

Journalisten-Preis

  1. Platz: Erste Group Bank AG
  2. Platz: Flughafen Wien AG
  3. Platz: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG

Corporate Bond-Preis

  1. Platz: OMV AG

Der Wiener Börse Preis wird gemeinsam von Aktienforum, APA-Finance, Cercle Investor Relations Austria (C.I.R.A.), Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), Oesterreichische Nationalbank (OeNB), Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (ÖVFA) mit CFA Society Austria, Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG), VÖNIX-Beirat, Wiener Börse, Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und Zertifikate Forum Austria (ZFA) verliehen.

„Die Stärke der heimischen börsengelisteten Unternehmen ist Teil jener Kraft, die für den Wohlstand und die Weiterentwicklung Österreichs entscheidend ist“, meint Christoph Boschan. „Mit der Dynamik der österreichischen Unternehmen konnte ein Stillstand im Land vermieden werden. Die Auszeichnung mit dem Wiener Börse Preis soll den Aushängeschildern am heimischen Markt Rechnung tragen. Sie ist nur ein kleiner Teil der Anerkennung, die den heimischen Unternehmen zusteht.“

Wolfgang Anzengruber

Published on 24. Januar 2020

Mann mit vielen Eigenschaften

Privat
Wolfgang Anzengruber, 1956 in Steyr geboren, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Lebt in Wien und Salzburg. Anzengruber ist sportlich aktiv, leidenschaftlicher Leser (aber keine Fachliteratur) und geht gerne ins Kaffeehaus.

Karriere
Studium Maschinenbau und Betriebswissenschaften an der TU Wien, ab 1993 Mitglied des Vorstands der ABB Energie AG, später Vorstand bei ABB Österreich, Salzburger Stadtwerke AG, Salzburg AG. Ab 2003 Vorstandsvorsitzen-der der Palfinger AG. Seit 2009 ist Anzengruber Vor-standschef der Verbund AG.

Verbund
1947 als Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG gegründet, ist Verbund Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten europäischen Erzeuger von Strom aus Wasserkraft. 2018 lag der Umsatz bei rund 2,9 Milliarden Euro. An die 3.000 Mitarbeiter sind für den Energiekonzern tätig. Am 6. 12. 1988 wurde die da- malige Verbundgesellschaft teilprivatisiert: 49 Prozent des Grundkapitals wurden zum Handel an der Wiener Börse zugelassen, 51 Prozent befinden sich im Eigentum der Republik Österreich. In der „geheimnisvollen Werkstatt Got-tes“, wie Goethe ehrfürchtig die Historie nennt (nachzulesen in Stefan Zweigs Sternstunden der Menschheit), sind es oft kleine Ereignisse am Rande, Blitze des Genialen oder Momente des Neuen, die Veränderungen bewirken. Mögen die „Fischaufstiegshilfen“ vielleicht nur eine Randnotiz sein, so stehen sie doch als Pars pro Toto für die große Transformation der Energiewirtschaft. „Vor zehn Jahren wurden wir gezwungen, Fischauf-stiegshilfen zu errichten“, erinnert sich Verbund-CEO Wolfgang Anzengruber, „heute sind unsere Techniker stolz dar -auf. Wir wenden dafür in Summe über mehrere Jahre rund 280 Millionen Euro auf – weil es richtig, wichtig und gut ist.“ So können Fische und Kleinlebe-wesen nun ihre Wanderung entlang der Flüsse fortsetzen, während „nebenan“ Strom erzeugt wird. Kein epochales, aber doch sinnstiftendes Ergebnis der neuen Energiewelt, die schon vor 20 Jahren begann. „Wir hatten die Phase der Liberalisierung, das Ende der früheren Monopole und das Aufkommen von intensivem Wettbewerb. Auch die Wirtschaftskrisen sind nicht spurlos an uns vorübergegangen. Nun stehen Klimawandel, aber auch ganz neue Erzeugerstrukturen im Mittelpunkt: Jeder, der eine PV-Anlage auf seinem Dach hat, produziert Strom“, fasst Anzengruber stakkatoartig zusammen. Die Klimadebatte ist in der Gesellschaft angekommen. Der Chef eines Energieversorgungsunternehmens muss da mit ruhiger, aber bestimmter Hand steuern. „Die Probleme sind zu lösen, weil es Fakt ist, dass sich das Klima ver – ändert. Wir haben das Wissen, die Man -power, die Technologien also sollten wir es jetzt rasch umsetzen.“ Erneuer-bare Energien, Digitalisierung, Energieeffizienz, aber auch Verhaltensänderung werden da entscheidende Faktoren sein, fordert Anzengruber einen breiten Konsens ein.

Entscheidungen für Generationen

Ein Manager, der seine Karriere in der Industrie begann, befindet sich seit
2009, als er Verbund-Chef wurde, in einer ungleich exponierteren Position als in seinen jungen Management-Jahren. Wie fällt der Vergleich Industrie vs. Energiewirtschaft aus? „Die Industrie ist geprägt von Wettbewerbssituationen und Betriebswirtschaft, von Kennzahlen, oft von Branchenspezifika.“ Ein Unternehmen wie Verbund hat über diese Aspekte hinaus auch eine Funktion als größere Schnittstelle zu volkswirtschaftlichen Aspekten inne. „Kursrichtungen in der Energiewirtschaft sind schwieriger, weil wir zeitlich gesehen nachhaltigere Zyklen haben. Eine richtige Entscheidung in einem Industrieunternehmen ist oft recht rasch zu erkennen – ob eine Entscheidung in einem EVU richtig war, erkennt man erst nach Generationen“, sagt Anzengruber. Nicht zuletzt erfordert seine Aufgabe die Kunst des Vermittelns. Immerhin ist Verbund ein hochpolitisches Unternehmen – es berührt alle Bereiche der gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen, wirtschaftspolitischen, umweltpolitischen und natürlich auch energiepolitischen Sphäre. „Die Einbindung unterschiedlicher Stakeholder entscheidet darüber, ob man die richtigen oder falschen Ansätze wählt“, weiß Anzengruber.

„WER SCHNELLER AM MARKT AGIEREN WILL, MUSS DIE LEINE LOCKER LASSEN KÖNNEN. SONST DROHT STILLSTAND.“

Dipl.-Ing. Wolfgang Anzengruber

Empathie und Entscheidungen

Der Blick von Wolfgang Anzengru-bers Büro ist an diesem Tag uninspirie-rend, es regnet, die Wiener City schaut trostlos drein. Umso besser, dass der Job täglich Neues mit sich bringt, selbst für einen „alten Hasen“ wie Wolfgang Anzengruber. Wie beschreibt er seinen Führungsstil? „Ich bin davon überzeugt, dass Führung von Empathie geprägt sein muss. Wir arbeiten mit und für Menschen. Gleichzeitig muss klar sein, dass endlos geführte demokratische Prozesse einem Unternehmen nicht guttun. Am Ende des Tages muss eine Linie vorgegeben werden.“ Anzengruber sieht es als seine Auf-gabe, die Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter auf diesem Weg mitzunehmen: „Identifikation mit dem Unternehmen und den Herausforderungen, die man täglich erfüllt, ist sehr wichtig. Da kommt uns zugute, dass wir bei Verbund per se mit einem modernen und wichtigen Thema arbeiten, einer nachhaltigen Energieproduktion. Wir sind en vogue.“
Spannend ist auch die Entwicklung des Unternehmens selbst: Früher galt Verbund als hohes Amt der Energiewirtschaft. Die Chefs hielten Audienzen, die Mitarbeiter blieben von den ersten Berufs-tagen bis zur Pension. Heute vereint Verbund in sich mehrere Unternehmenstypologien. „Wir sind in manchen Bereichen so rasch unterwegs wie ein Start-up, ich denke da an die E-Mobilität. Und dann sind wir auch aus voller Überzeugung ein Unternehmen mit langfristigen Assets, mit Sicherheit und Verlässlichkeit. Man erwartet, dass der Strom aus der Steck-dose kommt. Dazu muss er sicher produziert und transportiert werden“, lächelt Anzengruber. Der im Übrigen auch mit Fehlern im Team so pragmatisch umgeht wie mit der Energiewende an sich. „Die Suche nach dem Schuldigen bringt nichts. Fehler passieren jedem Menschen. Ich gehe davon aus, dass niemand absichtlich einen Fehler begeht. Manchmal helfen uns Fehler auch, weiterzukommen – wer schneller am Markt agieren will, muss die Leine locker lassen können. Sonst droht Stillstand.“ Seit 2018 sitzt der Energiemanager im Uni-Rat der Universität Salzburg. Eine Herzens-angelegenheit? „Ich bin der siebente Zwerg von links. Ich wurde, nachdem jeweils drei Räte von der Universität Salzburg und drei Räte von der Politik bestellt wurden, gefragt, ob ich den letzten Rats-Posten übernehmen würde. Und ich habe das sehr gerne gemacht. Auch, weil ich von allen gewollt wurde und niemandem etwas schuldig bin. Ich kann offen und neugierig an die Themen der Universität herangehen, das macht auch großen Spaß. Universitäten sind oft sehr große Unternehmen, die einen klaren Bildungs- und Forschungsauftrag haben. Sie stellen die Lehre zu Recht über alles. Hier kann ich in den richtigen Situationen mein Wirtschaftswissen einbringen“, erzählt Anzengruber, dem der akademische Nach-wuchs ein Anliegen ist. Auch, weil er in gewisser Weise selbst an der Uni „sozialisiert“ wurde: Anzengruber ist überzeugtes Mitglied im Mittelschüler-Kartellverband. „Das Spannende dort war für mich, als junger Mensch früh Leistung einbringen zu können und Verantwortung zu über-nehmen und gleichzeitig Überzeugungsarbeit für die eigenen Ideen und An-sichten zu leisten. Ich möchte das nicht missen und habe daraus viel für meine spätere Karriere gewonnen“, blickt der Manager zurück.

Bloß keine Managementbücher

Vielleicht könnte dies auch dazu beitragen, in der zweiten Karriere, für die noch viel Zeit bleibt, Wissen und Erfahrung weiterzugeben, beispielsweise als Mentor. „Geranienzüchter werde ich sicher nicht“, meint Anzengruber lächelnd. Bis das Leben nach der Top-Karriere beginnt, wird Wolfgang Anzengruber der Energiewirtschaft noch einige Zeit treu bleiben. Und weiterhin täglich neue Erfahrungen machen. Learning by Doing ist für ihn immer noch „die beste Managementschule“. Deshalb liest Anzengruber – wiewohl leidenschaftlicher Konsument zeitgeschichtlicher Literatur auch keine Managementbücher. Bleibt die Frage, ob er selbst einmal eines schreiben möchte? Zu berichten gäbe es zweifellos genug. Wolfgang Anzengruber lächelt: „Ich halte es da mit Walter Fremuth, einem meiner Vorgänger als Verbund-CEO. Er meinte einmal: Lieber ein gutes Buch lesen, als ein schlechtes schreiben.“

LEARNING BY DOING IST FÜR IHN IMMER NOCH „DIE BESTE MANAGEMENTSCHULE“.

Dipl.-Ing. Wolfgang Anzengruber