Schlagwort: Regional

25 Milliarden Euro warten auf ihre Verwendung

Published on 27. Juli 2020

Durch ein stärkeres Bekenntnis seitens der VÖPE zu regionalen Vergaben aller Auftragnehmer inklusive der Subunternehmen könnten dadurch rund 250.000 Arbeitsplätze in Österreich gesichert bzw. geschaffen werden, rechnen VÖPE-Präsident Erwin Soravia und Josef Muchitsch – Nationalratsabgeordneter sowie Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz – vor.

Denn ab Herbst werde die Krise an die Türen der Baufirmen „klopfen”. Und: Am Bau trifft im Winter die Corona-Arbeitslosigkeit auch noch auf die Winterarbeitslosigkeit. Der Staat alleine wird das nicht mehr „stemmen“ können, deshalb muss die Konjunkturlokomotive Bau auch durch private Bauprojekte mit „Sprit“ versorgt werden. „In der Krise gilt es, alle Kräfte ohne Vorurteile noch stärker zu bündeln“, sagt Muchitsch. „Dabei darf nur die Vernunft zählen! Wir haben nur dann eine Chance, gut ins Frühjahr zu starten, wenn wir die Zeit bereits jetzt nutzen und baureife Projekte schneller startklar machen. Je größer die Bauprojekte, umso länger die Vorarbeiten und die Vorlaufzeiten.“

Eine Studie des Institutes für Höhere Studien (IHS) belegt: Jede investierte Million Euro sichert rund zehn Arbeitsplätze, schafft eine Wertschöpfung durch direkte und indirekte Effekte von mehr als 900.000 Euro und sorgt für eine Steuer- und Abgabenleistung von mehr als 300.000 Euro. „Dieses Geld kommt wieder direkt in Österreich an und bringt die Konjunktur insgesamt zum Laufen“, meint VÖPE-Präsident Soravia. „Eine interne Umfrage unter unseren Mitgliedern hat ergeben, dass derzeit rund 25 Milliarden Euro an Bauvorhaben mangels Bescheiden und durch fehlende Beschlüsse in Bauausschüssen auf Eis liegen. Wenn nur ein Teil dieser privaten baureifen Projekte jetzt schneller bewilligt wird und der Rest in Etappen, wird daraus das größte Konjunkturpaket der 2. Republik.“

25 Milliarden Euro warten darauf, auf österreichischen Baustellen anzukommen und 250.000 Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen.

Stärkeres Bekenntnis zu regionalen Vergaben

Die gemeinsamen Forderungen von VÖPE und GBH umfassen vier Punkte: Schnelle Behördenwege, verbindliche Fristen und Zeitfenster auf Behördenseite, planbare und verlässliche Timelines sowie digitalisierte Prozesse, die der modernen Realität entsprechen.

Gekoppelt sind diese gemeinsamen Forderungen daran, dass alle Auftragnehmer – auch Subunternehmen – seitens der VÖPE noch stärker an regionale Vergaben gebunden werden. Muchitsch: „Jeder einzelne Euro, der schneller auf österreichischen Baustellen landet und somit in heimische Unternehmen und ihre Beschäftigten investiert wird, bekämpft die Rekordarbeitslosigkeit.”

Beide fordern die politisch Verantwortlichen auf, endlich in die Umsetzung zu kommen: „Baubescheide raus aus Schubladen, Aufträge an regionale Unternehmen mit ihren Beschäftigten in Österreich und rauf auf Baustellen. Fakt ist: Der laut Ökonomen und Wirtschaftsexperten prognostizierten negativen Entwicklung am Arbeitsmarkt kann nur mit Beschäftigung entgegengewirkt werden. Dazu gilt es, alle Kräfte zu bündeln und alle Möglichkeiten zu nutzen. Raus aus der Krise durch Investitionen in den Arbeitsmarkt. Nur wenn wir jetzt säen, können wir in einigen Monaten und Jahren gemeinsam ernten. Die politisch Verantwortlichen sind nun gefordert, die dazu notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Hinter den Kulissen

Verantwortlich für mehr als zehn Prozent des BIP und mehr als 20.000 Mitarbeiter (Bau- und Baunebengewerbe nicht inkludiert), haben sich heuer im Frühjahr rund zwei Dutzend der führenden Immobilienprojektentwickler in einer konstituierenden Sitzung zur Gründung der Vereinigung Österreichischer Projektentwickler gemeinsam formiert. Die VÖPE positioniert sich als überregionale, parteiunabhängige Kompetenzstelle. Mit entsprechenden Expertenkreisen möchte die neue Vereinigung als Ansprech- und Kompetenzpartner ihr Wissen um die Anliegen der Branche in die Gestaltung von neuen Gesetzen, Normen und Verordnungen – ob Bau-, Steuer- oder Mietrecht – miteinbringen. Die Themenkomplexe der VÖPE sind vor allem solche, die alle Österreicher betreffen. Sie reichen von Altersvorsorge und Stadtentwicklung über Wohnen und Arbeit der Zukunft bis hin zur Entwicklung von Lebensräumen. Gezielt sollen auch Fachthemen wie verlässliche Rahmenbedingungen im Widmungsprozess, Digitalisierung von Behördenverfahren Vorhaltenskodex der Projektentwickler, aber auch Themen rund um Miet- und Baurecht bearbeitet und vorangetrieben werden.

(v.l.n.r) VÖPE-Finanzvorstand Gerald Beck, Vizepräsident Peter Ulm, Präsident Erwin Soravia, Vize-Präsident Hans-Peter Weiss.

Die VÖPE setzt sich dafür ein, im Austausch mit den Stakeholdern der Branche verlässliche und transparente Rahmenbedingungen für die Projektentwickler Österreichs herzustellen. Die Spitze der VÖPE bilden Erwin Soravia als Präsident und Peter Ulm, Hans-Peter Weiss sowie Andreas Köttl als Vize-Präsidenten. Zu den aktuellen Mitgliedern zählen u.a. 3SI Immogroup GmbH, 6B47 Real Investors AG, allora Immobilien GmbH, ARE Austrian Real Estate Development GmbH, Bau&Boden Immobilien GmbH, C&P-Immobilien AG, Consulting Company Immobilien GmbH, Eyemaxx Real Estate AG, Go Asset Development GmbH, Immofinanz AG, Invester United Benefits GmbH, J&P Immobilienmakler GmbH, planquadr.at Immobilien und Projektentwicklungs GmbH, Property Invest Holding GmbH, Riedergarten Immobilien Gruppe- WH Holding GmbH, Soravia IFA GmbH , SÜBA AG, Technopark-Raaba Projektentwicklung GmbH, Trivalue Management GmbH, UBM Development Österreich GmbH, value one Holding AG, Venta Consulting GmbH, Winegg Realitäten GmbH und WK Development GmbH.

Mariazell vor den Vorhang!

Published on 29. Juni 2020

Der Wallfahrtstourismus ist der bedeutendste Wirtschaftszweig, früher waren der Stahlguss und die Holzeinbringung Haupteinnahmequellen der Region.

Zu Ostern setzten die Mariazeller Betriebe mit der Eigeninitiative „Fahr nicht fort und kauf im Ort“ starke Impulse. Um der regionalen Wirtschaft durch die herausfordernde Zeit zu helfen und um Arbeitsplätze zu sichern, wurde vom Hotelier und Gastwirt Peter Kroneis und seiner Frau Katharina gemeinsam mit Werner Girrer von der Internetplattform mariazell.at die Idee eines gemeinsamen Online-Shops für Gutscheine der Betriebe im Mariazeller Land geboren.

Rechtlich begleitet von der Wirtschaftskammer Steiermark wurde der Mariazeller Land Online-Gutschein-Shop von der Internettischlerei Girrer in die Tat umgesetzt und den Betrieben der Region kostenlos zur Verfügung gestellt. Spontan erklärte sich die Raiffeisenbank Mariazellerland bereit, rasch und unbürokratisch nicht nur die finanzielle Abwicklung der Bestellungen, sondern auch sämtliche Spesen und Gebühren des Zahlungsverkehrs zu übernehmen.

Gestartet wurde mit 18 Betrieben aus dem Mariazeller Land, täglich wurde das Angebot erweitert: Vom Frisör- bis zum Restaurantgutschein, vom Textilhandel bis zur Massage bieten die regionalen Betriebe Gutscheine für alles, was das Herz begehrt und Freude bereitet. (Der Mariazeller Land Online-Gutschein-Shop ist unter www.mariazell.at/shop rund um die Uhr geöffnet.)

„Fahr nicht fort und kauf im Ort“ gilt auch für die Apotheke in Mariazell.

Wirtschaftsfaktor Gesundheitszentrum

Seit dem 1.1.2020 agiert das Mariazeller Gesundheitszentrum als allgemeinmedizinische Gruppenpraxis mit erweitertem Versorgungsauftrag, die mit Krankenkasse und Gesundheitsfonds unter Vertrag steht. Die offizielle Neueröffnung wurde aufgrund der Corona-Krise im kleinen Rahmen ohne Bevölkerung auf den 18. Juni verschoben. Als Vertreter des Landes Steiermark begrüßten Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß, Bürgermeister Johann Kleinhofer und seine beiden Vbgm. Fabian Fluch und Walter Schweighofer, Landtagsabgeordneter Stefan Hofer und eröffneten gemeinsam mit Dr. Patrick Killmaier das Gesundheitszentrum. Weiters wohnten Vertreter des Gesundheitsfonds Steiermark Bernd Leinich und Vinzenz Harrer als Vertreter der ÖGK der Eröffnung bei.

Das Mariazellerland zählt knapp 4000 Einwohner auf einer Fläche von 414 km², mit 1110 Nebenwohnsitzen und 700.000 Tagesgästen pro Jahr bei 170.000 Nächtigungen. Die medizinische Versorgung in der Region stellt ein besonderes Anliegen dar, da aufgrund der geografischen Lage die Anfahrtswege zu Spitälern eine Distanz von 55 bis 75 km betragen und die schwierige Nachbesetzung von Kassenstellen die letzten Jahre prägten.

Das Gesundheitszentrum Mariazell startete im Oktober 2016 als provisorisches Pilotprojekt innerhalb des Verbunds der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft KAGes. Die Pilotphase wurde mit 1.1.2020 beendet und die neuen Verträge mit Krankenkasse und Gesundheitsfonds zur Gründung einer allgemeinmedizinischen Gruppenpraxis mit erweitertem Versorgungsauftrag unterschrieben. Das GHZ entwickelte sich somit zum definitiven Versorgungsmodell der Region: Das Angebot im GHZ beinhaltet Allgemeinmedizin, diplomierte Pflege, Physiotherapie, Psychotherapie, MTD Röntgen, MTF Labor sowie Konsiliardienst.

Ein völlig neues Pilotprojekt wurde mit „Medmobil“ ins Leben gerufen: Dabei werden mit einer vollausgestatteten, mobilen Versorgungseinheit Hausbesuche im gesamten großflächigen Gemeindegebiet unternommen. Diese Visiten finden aufgrund der Doppelbesetzung auch während der Ordinationszeiten des GHZ gestattet.

Bildungscampus-Präsentation Mitte Juni.

Neues Megaprojekt „Bildungscampus“

Ebenfalls Mitte Juni wurde der Masterplans des Bildungscampus – bestehend aus VS, NMS, PTS, Musikschule und Hort – im Mariazeller Raiffeisensaal vorgestellt. Die von der Stadtgemeinde beauftragte Firma Brucker Wohnbau präsentierte gemeinsam mit dem ZT-Architektenteam den Gemeindevertretern, Lehrern und Elternvertretern die neuesten Projektunterlagen des für 2021 geplanten Umbaus. In Absprache mit der Bildungsdirektion Steiermark wurden dabei die Klassenzimmeranzahl, die modernen Bildungsanforderungen, wie Lehrwerkstätten, Marktplätze, Medienbereiche, sowie Größen der Turnsäle erhoben und eingearbeitet. Das Schulzentrum soll für die Möglichkeit einer Ganztagesschule bzw. Ganztagesbetreuung ausgerichtet werden und wurde auf die demografische Bevölkerungsentwicklung des Mariazellerlandes abgestimmt. Als eigenständiges Gebäude inklusive Aufführungsraum soll die Musikschule Mariazell im alten Hauptschulgebäude Platz finden.

Aufgrund der Annahme der vorgelegten Pläne durch den Gemeinderat werden die nächsten Schritte in die Wege geleitet, um die Finanzierung und Detailpläne zu erarbeiten. Der Baubeginn ist mit Frühjahr 2021 geplant, die Fertigstellung bis zum Jahr 2023 angestrebt. Bürgermeister Johann Kleinhofer: „Es ist wichtig, mit einer vorausschauenden Planung anhand der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung die Möglichkeiten eines modernen Bildungsangebotes für die nächsten Jahrzehnte zu schaffen und dabei bestehende Gebäudestrukturen bestmöglich zu erhalten und einzubinden.“

Aktueller, regionaler TOP LEADER-Buchtipp „rund um Mariazell“

Alois Pötz, Johann Dormann, „Gehmütliche Obersteiermark – Wandern, entdecken, genießen“

Malerische Dörfer und kleine Städte, reizvolle Bergketten und romantische Täler charakterisieren die nördliche Steiermark. Wer gerne wandert, sich aber nicht recht plagen mag und noch dazu ein Faible für gutes Essen und Trinken hat, der findet mit dem Autorenduo Johann Dormann und Alois Pötz die idealen Wegbegleiter: Die beiden weisen u.a. auf Peters Roseggers Christtagsfreudenweg und den Pilgerpark von Mitterdorf hin, wandeln auf den Spuren eines liebestollen Minnesängers und führen zur einzigen Erdfunkstelle Österreichs.

Von Mariazell bis zum Semmering, von Mürzzuschlag bis Murau, von Admont bis Schladming und Altaussee leiten sie auf kommoden Wegen zu wunderschönen Platzerln und geben selbst erprobte, „gehmütliche“ Einkehrtipps. Rund 40 Genusswanderungen durch die landschaftlich reizvolle Obersteiermark führen zu vielfältigen Naturschönheiten, kulturellen Schätzen und nicht zuletzt zu zahlreichen kulinarischen Schmankerln. Mit präzisen Routenbeschreibungen, Kartenausschnitten zur Orientierung sowie Hinweisen zur Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto (GPS-Daten) sowie mit zahlreichen Gutscheinen. Soeben erschienen!

Verlag Pustet, 272 Seiten, 11,5 x 18,5 cm

ISBN: 978-3-7025-0967-5, Preis: 22 Euro

Nachhaltig wirksamer Beitrag für Regionalität und Stärkung der Regionen!

Published on 2. Juni 2020

BILLA setzt in enger Partnerschaft mit der österreichischen Landwirtschaft schon seit vielen Jahren auf höchstmögliche Regionalität: In wesentlichen Sortimenten finden BILLA- Kunden/innen jetzt schon 100 Prozent oder einen hohen Anteil österreichischer Qualitätsprodukte. Und als einzige Supermarktkette in Österreich bietet BILLA jetzt auch in allen mehr als 1.100 Filialen und dem Online Shop 100 Prozent Frischfleisch und -geflügel aus Österreich an – das inkludiert nicht zuletzt auch einen Lückenschluss bei österreichischer Pute. Mit der Regionalitätsoffensive „Land voller Leben“ will der Lebensmittelhändler gelebter Regionalität jetzt einen weiteren positiven Schub geben und die Regionen gerade in dieser Ausnahmezeit stärken.

Die Sympathie der Konsumenten für Regionalität und der Wunsch nach mehr regionalen Produkten ist in der Corona-Krise nochmals gestiegen. Auch die sichere Versorgung mit heimischen Lebensmitteln hat viele beschäftigt. „Wir haben schon heute viel mehr Regionalität und Österreich im Sortiment als vielen bewusst ist. Und wir verstärken das noch, aktuell mit

100 Prozent österreichischem Frischfleisch – inklusive Pute“, betont Robert Nagele, Vorstandssprecher der BILLA AG. „Das werden wir jetzt für unsere Kunden mit einer breiten Kampagne noch sichtbarer machen – wo überall sie bei BILLA schon verlässlich zu heimischer Qualität greifen können. Dass gelebte Regionalität auch ein wichtiger Beitrag für eine sichere Versorgung ist. Und wir wollen sie verstärkt für das große regionale Angebot gewinnen. Das kommt wiederum auch unseren landwirtschaftlichen Partnern, ihrer Arbeit und heimischen Qualitätsprodukten zugute.“

Um für Kunden, Landwirtschaft und Regionen auch einen möglichst langfristigen und nachhaltigen Nutzen zu generieren, soll mit den breiten Kampagnen der BILLA- Regionalitätsoffensive auch mehr Bewusstsein für Regionalität geschaffen und zu gelebter Regionalität aufgerufen werden.

Besonderes Augenmerk werde auch daraufgelegt, das vorhandene regionale Angebot in allen Preissegmenten sichtbarer und allen Kunden ein attraktives Angebot für gelebte Regionalität zu machen – mit Dauertiefpreisen und auch weniger, aber gezielten Aktionen. „Das ist für viele Menschen, die durch Einkommensverluste jetzt sparen müssen oder wollen, ein wichtiger Beitrag, um sich gut und sparsam versorgen zu können“, so Nagele.

Robert Nagele, Vorstandssprecher der BILLA AG.

Weitere Vertiefung der Regionalität

BILLA nimmt jedes Jahr österreichische Produkte für rund 2,5 Mrd. € ab und ist schon jetzt im Sortiment sehr breit und umfassend regional aufgestellt: 100 Prozent Österreich finden Kunden bei Frischfleisch und -geflügel, Frischmilch, frischen Eiern, Brot & Gebäck. Rund 55 Prozent bei heimischem Obst & Gemüse (saisonal unterschiedlich), in normalen Erntejahren landen z.B. 90 Prozent österreichische Äpfel in den Regalen. Jedes Jahr bezieht BILLA mehr als 62.000 t Obst & Gemüse, rund 46 Mio. Liter Frischmilch, Brot & Gebäck von 138 Lieferanten.

Eine weitere Verstärkung der Regionalität im Sinne von mehr heimischer Wertschöpfung ist bei Produkten geplant, die auf den ersten Blick nicht in Österreich wachsen: „Wir fördern seit Jahren eine „neue“ Regionalität mit österreichischen Exoten wie z.B. Ingwer, Wassermelone, Reis, Süßkartoffeln oder Gojibeeren. Das bauen wir jetzt weiter aus, unterstützen damit Österreichs innovative Landwirte und erweitern für unsere Kunden das regionale Angebot“, kündigt der BILLA-Vorstandssprecher an. Auch zunehmend kleine und kleinste Lieferanten und Manufakturen beliefern BILLA regional – zum Teil nur eine oder zwei Filialen. Mittlerweile finden 550 Betriebe für insgesamt 1.700 regionale und lokale Spezialitäten bei BILLA eine Vertriebsbühne.

Regionalitätsoffensive – bewusste Zukunftsinvestition in Stärkung der Regionen

Als Nahversorger, Arbeitgeber und Partner der Wirtschaft ist BILLA seit vielen Jahrzehnten tief in den Regionen verwurzelt. „Auch wir sind durch die Corona-Krise gefordert, Kosten, Strukturen und Prozesse nochmals genau zu hinterfragen“, kommentiert der BILLA- Vorstandssprecher die noch nicht absehbare weitere Entwicklung von Kaufkraft und Konsumverhalten, in der Krise entstandene Zusatzkosten in Millionen-Höhe und den beschleunigten Umbruch im Handel, „aber es ist für uns selbstverständlich, dass wir gerade jetzt, wo es darauf ankommt, unser Möglichstes tun, um die Regionen zu stärken.“

Deshalb wird BILLA trotz der Unsicherheiten durch die Corona-Krise das geplante Investitionsprogramm heuer wie geplant durchziehen: 30 neue Standorte sollen entstehen, 32 Filialen umgebaut und modernisiert werden. Und damit bei regionalen Lieferanten Aufträge und indirekt Arbeitsplätze sichern. BILLA hat schon in den letzten 5 Jahren 200 neue Standorte geschaffen, 300 weitere umgebaut und damit nicht weniger als rd. 620 Mio. € in Österreich investiert.

Auch für die regionalen Arbeitsmärkte leistet BILLA einen wichtigen Beitrag: seit 2015 wurden 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen, heuer kommen zahlreiche weitere hinzu. „Wir haben in der Krise nicht nur viele Aushilfskräfte beschäftigt, sondern auch schon 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig bei uns aufgenommen“, so Nagele, „und wir können speziell angesichts der drohenden Jugendarbeitslosigkeit jetzt vor allem für Lehrlinge noch zusätzliche attraktive Ausbildungsplätze anbieten.“

Digitalisierungsschub im Handel erhöht bedarfsgerechte Versorgung für Regionen

BILLA ist jetzt schon die klare Nr. 1 und Innovationsführer bei der Verschmelzung stationärer und digitaler Einkaufswelten im heimischen Lebensmittelhandel. Mit 1.100 Filialen, der flächendeckenden Belieferung aller österreichischen Postleitzahlen durch den BILLA-Online
Shop, 130 Click & Collect-Filialen, dem ersten Drive in-Supermarkt und der ersten Scan & Go- Filiale Österreichs wird das Zusammenspiel von stationären und digitalen Einkaufsmöglichkeiten bedarfsgerecht für die Regionen und ihre Bevölkerung laufend verbessert. Und jetzt noch ausgeweitet. „Wir hatten bis zu 40 Prozent Neukunden am Tag, die Bestellungen im Online Shop haben sich verachtfacht. Die Corona-Krise hat viele Menschen erstmals mit dem digitalen Einkauf von Lebensmitteln in Kontakt gebracht und auch davon überzeugt“, betont der BILLA-Vorstandssprecher. Mit der Erhöhung der Kapazitäten – österreichweit um 30 Prozent, im Großraum Wien sogar um 80 Prozent – sowie der Ausweitung des Click & Collect-Services von 130 auf 400 Filialen bis Ende 2020 verbessert BILLA die bedarfsgerechte Versorgung in den Regionen noch weiter.