Schlagwort: Märkte

Hoffen und Bangen in der Industrie

Published on 21. Oktober 2020

Wie der aktuelle Branchenüberblick der UniCredit Bank Austria zeigt, haben sich bis September die Produktionserwartungen der Unternehmen für die nächsten Monate in immerhin zwei größeren Industriebranchen, nämlich in der Chemie und der Herstellung von Informations- und Kommunikationstechnik (kurz: Elektronik), am Bau und in einigen wirtschaftsnahen Diensten per Saldo verbessert oder sind positiv geblieben.

Die Chemie wird ihr Produktionsplus von 1,2 Prozent vom ersten Halbjahr bis Jahresende wahrscheinlich etwas ausbauen können. Hingegen wird das Produktionsminus in der Elektronik von knapp neun Prozent vom ersten Halbjahr nicht ganz ausgeglichen werden.

Insgesamt soll sich die Industriekonjunktur im zweiten Halbjahr erholen – allerdings kann das Produktionsminus von zwölf Prozent aus der ersten Jahreshälfte wohl nur zu einem geringen Teil ausgeglichen werden.

Hans Dieter Pötsch, Präsident der Deutschen Handelskammer in Österreich, Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG sowie Vorstandsvorsitzender der Porsche SE.

Die schwierige Aufholjagd

In anderen Industrie­branchen sind die Produktionserwartungen für die nächsten Monate und damit auch das Branchenklima im September per Saldo negativ geblieben, wie in der Stahlindustrie und der Elektrotechnik, oder haben sich wieder verschlechtert, wie in der Metallverarbeitung und im Maschinenbau; diese Branchen werden bis Jahresende nur einen kleinen Teil ihrer Produktionseinbußen vom ersten Halbjahr aufholen.

Im Produktionssektor hinterlässt die Krise bei den Investitionsgüterbranchen, die den Großteil ihrer Produkte im Export absetzen, tiefe Spuren. Dazu zählen vor allem die Fahrzeugerzeugung, die zudem technologisch bedingte Restrukturierungsmaßnahmen belasten, der Maschinenbau und zum Teil die Metallerzeugung- und -verarbeitung. In diesen Branchen ist die Produktion bis Juni 2020 um 15 bis mehr als 30% in der Kfz-Indus­trie gesunken.

Von überdurchschnittlich hohen Einbußen berichten auch kleinere, konsumnahe Indus­triebranchen, die Gebrauchsartikel wie Bekleidung und Schuhe oder Druckereiwaren erzeugen.

„Zwar sind auch die Unternehmen der Kfz-Industrie in ihren Produktionserwartungen im September wieder etwas vorsichtiger geworden. Allerdings waren die Erwartungen bereits in den Vormonaten per Saldo mehrheitlich positiv. Zudem ist die Kapazitätsauslastung der Branche im dritten Quartal wieder gestiegen; dementsprechend dürfte die Kfz-Industrie im weiteren Jahresverlauf 2020 noch an Fahrt gewinnen“, sagt dazu Günter Wolf, Ökonom der UniCredit Bank Austria.

Für die in Oberösterreich beheimatete Miba Gruppe ist Deutschland weltweit der mit Abstand wichtigste Markt.

Für offene Märkte

Die Corona-Pandemie belaste die deutsche und österreichische Wirtschaft zwar in einem „nie dagewesenen Ausmaß“, sagt Hans Dieter Pötsch, Präsident der Deutschen Handelskammer in Österreich, Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG sowie Vorstandsvorsitzender der Porsche SE, doch es helfe nicht weiter, die Entwicklung in Schockstarre zu verfolgen.

Generell gelte es, weiterhin für offene Märkte zu sorgen. Protektionismus und Renationalisierung der Produktion seien keine Lösung für die aktuellen Probleme. „Das Zusammenbrechen von globalen Lieferketten während des Lockdowns sollte uns nicht zu dem falschen Schluss führen, dass Protektionismus und Renationalisierung Antworten liefern können“, betont F. Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender des Industrie- und Technologieunternehmens Miba und Vizepräsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich.

Gerade für ein kleines Land wie Österreich sei es essenziell, dass die Unternehmen ungehindert weltweit aktiv sein können: Für die in Oberösterreich beheimatete Miba Gruppe ist Deutschland weltweit der mit Abstand wichtigste Markt, gefolgt von den USA und China. Mit einem Umsatzanteil von 47 Prozent im vorigen Geschäftsjahr ist Automotive der größte Geschäftsbereich der Miba.

Industrie profitiert von der Kurzarbeit

Dank Kurzarbeit konnten 2020 in der Industrie bisher stärkere Beschäftigungseinbußen vermieden werden. Obwohl die Kapazitätsauslastung der Industrie in Q2 auf 74% und damit tiefer als im Krisenjahr 2009 gefallen ist, ist die Zahl der Arbeitsplätze bis August 2020 lediglich um 1,4 Prozent gesunken – 2009 um insgesamt 5,4 Prozent.

Es ist zwar zu befürchten, dass 2020/21 noch mehr Industrie­beschäftigte, die jetzt noch in Kurz­arbeit sind, ihre Arbeit verlieren. Allerdings bleiben Ausmaß und wohl auch Dauer der Beschäfti­gungskrise im Vergleich zu 2009 moderat, als die Industrie­beschäf­tigung erst nach neun Jahren ihr Vor­krisenniveau wieder erreichte.

Die Bauindustrie läuft noch gut, der Ausblick ist allerdings sehr verhalten.

Optimismus im Osten

Die in die Zukunft gerichteten Indikatoren der jüngsten Konjunkturumfrage der IV Burgenland und der Sparte Industrie für das zweite Quartal lassen darauf hoffen, dass der Tiefpunkt der Coronakrise durchschritten ist – vorausgesetzt, es kommt zu keiner größeren zweiten Welle.

Allerdings hat sich die Geschäftslage bei den burgenländischen Industriebetrieben im zweiten Quartal insgesamt nochmals verschärft. Dabei gibt es teilweise deutliche Unterschiede in den einzelnen Industriebranchen. So sind die Einschätzungen aus der Pharma-, Medizintechnik- und Lebensmittelbranche optimistischer.

Die Bauindustrie läuft noch gut, der Ausblick ist allerdings sehr verhalten. Sehr schwierig ist die Situation für Unternehmen, die der Automotivindustrie zuliefern; auch die Gesamtauftragsbestände sind im aktuellen Beobachtungszeitraum stark eingebrochen.

Völlig unklar bleibt weiterhin, wie stark und wie schnell die Erholung auf den globalen Märkten stattfindet. Unternehmen reagieren darauf mit Investitionszurückhaltung. Fahren auf Sicht ist derzeit die Devise. Die aktuellen Konjunkturdaten spiegeln damit die allgemeine Unsicherheit wider.

Investitionen vonnöten

Dennoch zeigt der Ausblick auf die nächsten Monate auch wieder leichten Optimismus. So wird die Geschäftslage in sechs Monaten wieder etwas positiver eingeschätzt. Die auf den Shutdown folgenden Lockerungsmaßnahmen, gefolgt von Konjunkturpaketen, haben die Situation deutlich entschärft. Leicht verbessert hat sich auch der Indikator für den Beschäftigungsstand in drei Monaten.

„Ein nachhaltiger Weg aus der Krise kann nur über investitions­getriebenes Wachstum führen“, betont Ingrid Puschautz-Meidl, Geschäftsführerin der IV Burgenland. Es braucht daher rasch eine optimistische Stimmung und die entsprechenden Rahmenbedingungen wie konjunkturstärkende Maßnahmen, um dem Standort wieder den nötigen Aufschwung zu verleihen. „Hier sind vor allem gezielte Förderungen von Investitionen sowie die Senkung der Körperschaftssteuer gefragt. Retro-Belastungsideen wie neue Steuern oder gar Arbeitszeitverkürzung sind Arbeitsplatz-Vernichter und somit völlig kontraproduktiv“, so Puschautz-Meidl.

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TOP-Innovation besiegt (auch) Covid-19

Published on 11. August 2020

„Innovative KMU, die sich international vernetzen und neue Märkte erschließen, können wesentlich zur Konjunkturbelebung beitragen. Genau das forcieren wir gezielt mit Eureka und haben uns für den österreichischen Vorsitz einen Refresh vorgenommen, um die Eureka-Instrumente für eine kräftige Konjunkturbelebung bestmöglich einsetzen zu können“, erklärt Bundesministerin Margarete Schramböck. „Wir brauchen innovative KMU, um den Aufschwung zu schaffen. Mithilfe solcher Unternehmen wollen wir die Innovationskraft in Österreich weiter stärken und standortrelevante Forschung forcieren.“

„Wir wollen den Ideenreichtum und Innovationsgeist der Eureka-Partner für die Konjunkturbelebung nutzen“, wünscht sich Henrietta Egerth, die Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Eureka sei ein geeignetes Tool, um rasch und gezielt mit ausgewählten Ländern Ausschreibungen durchzuführen und so die Zusammenarbeit auch beyond Europe zu stärken. Beispielsweise wurde im Zuge des Ausbruchs der Corona-Pandemie unmittelbar eine Fast Track Covid-19-Ausschreibung gestartet, an der sich unter der Führung von Kanada neben Österreich auch fünf weitere Eureka-Mitgliedsländer beteiligt haben.

„Wir werden das Vorsitzjahr nützen, um Eureka und damit Forschungskooperationen über Ländergrenzen hinweg einen neuen Spirit zu verleihen“, hofft der österreichische Eureka-Vorsitzende Ulrich Schuh. Nach dem Motto „Towards a NEW Eureka“ gehe es um die Weiterentwicklung der Instrumente, den Ausbau der globalen Kooperation und neue Formen der Zusammenarbeit. Während des Vorsitzjahres finden mehrere Veranstaltungen in verschiedenen Bundesländern statt, u.a. wird es im Mai 2021 den „Eureka Global Innovation Summit“ in Graz geben, für den die grüne und digitale Transformation als Rahmenthema gesetzt wurde.

Daten und Fakten

Österreich ist seit der Gründung vor 35 Jahren Eureka-Mitglied. Die FFG wickelt die Förderungen auf nationaler Ebene mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) ab und wurde vom BMDW mit der Abwicklung und Gestaltung des österreichischen Eureka-Vorsitzes betraut. Bisher wurden international 7.500 Projekte ermöglicht und insgesamt 48 Milliarden Euro investiert, davon haben österreichische Akteure an rund 800 Projekten teilgenommen und rund 210 Millionen Euro nationale Förderung erhalten. Insgesamt sind es Projekte mit einem Volumen von 2,7 Milliarden Euro, bei denen Beteiligte aus Österreich profitierten.

Rund 338.000 Unternehmen der heimischen Wirtschaft zählen zu den Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben. Sie sind Arbeitgeber für rund zwei Drittel der Erwerbstätigen und bilden mit einem Anteil von mehr als 98 Prozent der heimischen Unternehmen die starke Säule unserer Wirtschaft. Die betriebswirtschaftliche Resilienz bzw. Krisenfestigkeit der KMU hat sich in der vergangenen Dekade laufend verbessert. Daten der KMU Forschung Austria, einem Mitgliedsinstitut des Forschungsnetzwerks Austrian Cooperative Research (ACR), zeigen, dass die Eigenkapitalquoten der KMU in den vergangenen Jahren im Durchschnitt auf knapp 33 Prozent stetig angestiegen sind – zu Beginn der Finanzkrise 2008/09 lag diese noch bei 26 Prozent. Die Ertragskraft (Umsatzrentabilität) hat sich im gleichen Zeitraum von durchschnittlich 2,5 auf 4,9 Prozent beinahe verdoppelt. Die Bandbreite unter den KMU ist hierbei allerdings groß: Während es viele Betriebe mit guter Eigenkapitalausstattung gibt, ist rund ein Fünftel der Betriebe überschuldet.

Den Taurob-Roboter hält selbst starker Wellengang auf einer Bohrinsel nicht von der Arbeit ab.

Ein Eureka-Vorzeigebeispiel

Das Startup Taurob in Wien Liesing konnte mithilfe der Förderungen des Eurostars-Programmes in Eureka sowie nationalen Förderungen in mehreren Programmen der FFG seine robusten Roboter weiterentwickeln, so dass diese mittlerweile auf Ölbohrinseln und in unwirtlichen Umgebungen eingesetzt werden. „Ohne das Eureka-Netzwerk und die Förderlandschaft in Österreich hätten wir die Entwicklung unserer Roboter so nicht finanzieren können“, bestätigt Taurob-Managing Director Matthias Biegl. „Mittlerweile profitieren unterschiedliche Branchen von unserer Innovation und die Förderungen und Darlehen konnten bereits fast zur Gänze wieder zurückbezahlt werden.“ Taurob ist auch ein sehr eindrückliches Beispiel dafür, dass Digitalisierung und Robotik nicht Arbeitsplätze wegnehmen, sondern jene Arbeiten übernehmen, die für Menschen unattraktiv oder sogar gefährlich sind. Im Falle von Taurob heißt das: Der Roboter und nicht der Mensch übernimmt bei Wind und Wetter Wartungsarbeiten auf der Ölplattform.

So sind die 90 kg schweren Roboter derzeit beispielsweise in einem Pilotprojekt auf den Shetlandinseln im Einsatz. Täglich lesen sie in einer Gasraffinerie des Mineralöl-Unternehmens Total Messdaten von Sensoren ab. Die robotischen Helfer übernehmen stupide, gefährliche und schmutzige Arbeiten. Ursprünglich waren die Roboter von Taurob für gefährliche Situationen bei Feuerwehreinsätzen konzipiert – rasch erkannte das Wiener Startup das Potenzial für andere, unmenschliche Einsatzfelder.

Intelligent und offen für andere Systeme

Unter schwierigsten klimatischen Verhältnissen und in Arbeitsbereichen, in denen Methangas vorkommt, verrichten Taurob-Roboter auch in der Raffinerie von Total ihren Dienst. Die Roboter übernehmen einfache, aber risikobehaftete, Routinetätigkeiten von Menschen. Die ATEX-zertifizierten Roboter verfügen über ein intuitives Steuerungssystem und Mehrzweckschnittstellen für eine schnelle und einfache Add-on-Integration. Autonom bewegen sie sich am Einsatzort und sammeln über Kameras, Mikrofone, Wärmebildkameras und Sensoren wichtige Daten für den Betrieb. Mit der installierten Technik besitzt so ein Roboter besondere Fähigkeiten für den Einsatz, wie beispielsweise eine präzise Wärmebildkamera, die Gaswolken sichtbar macht. 

Auf der abgesteckten Route liest der Taurob Inspector im Pilotprojekt Füll- und Messstände von analogen Anzeigen ab.

Autonom bewegen sich Taurob-Roboter auf seiner einprogrammierten Route von A nach B und reagiert auf unvorhersehbare Hindernisse. „Sie erkennen verschiedene Objekte, die auf einer Plattform vorkommen, und reagieren bei gefährlichen Situationen“, erklärt Taurob-Gründer Lukas Silberbauer. Mi einem Mikrofon werden im täglichen Einsatz Pumpgeräusche aufgenommen und dann mit Hilfe einer Software eruiert, ob eine Störung vorliegt. „Wir verwenden nicht nur selbst entwickelte Applikationen, sondern auch von anderen Herstellern“, sagt Silberbauer. Für die Detektion von defekten Pumpen nutzt man etwa die Software von CEA Tech, einem französischen Forschungsinstitut. Dass häufig noch Menschen händisch Zeigermessständer, Füllstände oder Ventilstellungen ablesen und in einer Liste eintragen, ist für Silberbauer rückständig: „Unsere Roboter stellen im Pilotprojekt mit Total gerade unter Beweis, dass sich diese Jobs viel effizienter und sicherer erledigen lassen.“ Bei analogen Messanzeigen schießt der Roboter ein Foto und lädt das Bild in die Cloud. Ein Programm wertet das Bild aus und erkennt den Füllstand. „Die erhobenen Messwerte der Roboter lassen sich besser vergleichen, da immer zur selben Tageszeit von exakt dem gleichen Blickwinkel die Aufnahme gemacht wird. Drei verschiedene Menschen im Schichtbetrieb liefern weniger verlässliche Werte.“

Taurob-Roboter treiben die Digitalisierung voran

Derzeit sind Inspektionsfahrten von ca. zwei Stunden möglich, an längeren Betriebszeiten wird laufend gearbeitet. Die Kommunikation erfolgt über WLAN, 4G- oder 5G-Netzwerke. Der Roboter ist jedoch nicht auf die Kommunikation im laufenden Betrieb angewiesen: Muss am Einsatzort Funkstille herrschen – z.B. in einer Transformatorhalle, in der die Kommunikation durch die elektromagnetischen Felder gestört werden könnte –, kann der Roboter die Daten auch nach absolvierter Mission übermitteln. Anschließend können die Daten in einer Cloud oder lokal verarbeitet werden.

Die Route wird ferngesteuert eingeben – der Roboter wird durch seine „Mission“ gesteuert und es werden Checkpoints definiert. Die Wegpunkte werden im Digitalen Zwilling abgespeichert und künftig autonom vom Roboter abgefahren. Im Echtbetrieb fährt der Roboter vorausschauend, erkennt Hindernisse oder drohende Absturzgefahren. In unbekannten Situationen bleibt er stehen und fordert Anweisungen vom Operator an. Auf akustische Signale wie Evakuierungs- oder Feueralarm reagiert der Wartungsroboter selbstständig und fährt in einen sicheren Bereich, sodass er keinen Fluchtweg blockiert. Der ursprünglich als Feuerwehrroboter konzipierte Roboter kann in Notfallsituationen genutzt werden, um aus gefährlichen Bereichen wie z.B. Brandherden Livebilder und Audiodaten aufnehmen.

Nicht nur auf Ölplattformen lassen sich Taurob-Roboter nutzen: Gefährliche Situationen gibt es in vielen Industriefeldern. Das kann ein Umspannwerk sein – wo es die Gefahr von Lichtbögen gibt –, die chemische Industrie mit gefährlichen Gasen und Flüssigkeiten, oder ein Hochofen in der verarbeitenden Industrie. „Denken Sie an ein Umspannwerk: das Betreten solcher Gebäude ist lebensgefährlich. Für jede Inspektion muss das Werk heruntergefahren werden, das kostet das ungemein viel Geld“, erläutert Silberbauer.

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