Schlagwort: Euro

Spotlights aus Brüssel

Published on 16. Oktober 2020

Digitale Bildung und Forschung

Das sind die Erfolgsfaktoren Nr. 1, damit Europa im globalen Wettbewerb bestehen kann. Daher müssen diese Themen auch im europäischen Wiederaufbauplan entsprechend berücksichtigt werden.

Die EU-Kommission hat kürzlich drei Initiativen im Bereich Bildung und Forschung präsentiert: den Aktionsplan für digitale Bildung, eine Initiative zum Europäischen Bildungsraum sowie eine zum Europäischen Forschungsraum.

Starker Einsatz für die „de minimis-Erhöhung“

Es steht zu befürchten, dass das Europäische Parlament in seinen Verhandlungen mit dem Rat die von Kommission und Parlament vorgeschlagene Hilfe für existenzgefährdete Betriebe (Solvency Aid) nicht erhalten wird.

Umso wichtiger wäre es, wenn die Kommission unbürokratisch rasche Hilfe ermöglicht: Die Erhöhung von staatlichen Beihilfen von derzeit max. 200.000 auf 500.000 Euro ohne europäische Prüfung und Genehmigung sollte zumindest während der Corona-Krise eine wirksame Unterstützung europäischer Betriebe sein. Eurochambres-Mitglieder treten auf der nationalen Ebene und auch in den Medien dafür verstärkt ein.

Einheitliche Kriterien für Reiseverkehr

Wer heute in Europa eine Reise unternehmen will, stößt auf eine Vielzahl völlig unterschiedlicher Ein- und Ausreiseregelungen, verschärft natürlich durch die sich täglich ändernde Covid-19-Situation. Dies beeinträchtigt massiv den Geschäfts- und Freizeittourismus. Unklare und unverständliche Vorgaben werden oft mehr von Willkür als von Sachverstand geleitet.

Meine Forderung: Einheitliche und klare Kriterien für ganz Europa, zumindest als Empfehlung der EU.

Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, hält die Erholung der europäischen Wirtschaft für „unvollständig, unsicher und holprig“.

EZB zweifelt an rascher Erholung

Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, hält die Erholung der europäischen Wirtschaft für „unvollständig, unsicher und holprig“.

Falls erforderlich, werde die EZB daher ihre Instrumente anpassen. Eurochambres wird diese Überlegungen begleiten und konkrete Vorschläge dazu einbringen.

Starker Euro erschwert Exporte

Der hohe Wechselkurs des Euro zum Dollar kommt gerade für exportierende Unternehmen zur falschen Zeit. Exporte werden dadurch erschwert, Importe aus dem Dollar-Raum zwar verbilligt, was jedoch bei der derzeit sehr niedrigen Inflation kein starkes Argument ist.

Immerhin jedoch ist es ein gutes Zeichen, dass man der europäischen Wirtschaft in hohem Maße vertraut.

Europa fehlt ein Gesamtplan einer Kooperation mit Afrika!

EU – Afrika

Die geplante Konferenz für eine verstärkte Kooperation zwischen der Europäischen Union und Afrika wurde auf das kommende Jahr verschoben. Es findet derzeit auch keine virtuelle Konferenz dazu statt. Dies ist aus meiner Sicht bedauernswert, weil es auf elektronischem Weg genug Möglichkeiten gibt, Ideen, Anregungen, Erfahrungen und Potentiale aufzuzeigen, daran zu arbeiten und sie als Vorbereitung für eine Konferenz einzubringen.

Europa fehlt ein Gesamtplan einer Kooperation mit Afrika! Viele einzelne Beispiele sind in höchstem Maße anerkennenswert, aber eine koordinierte Strategie, die dringend notwendig wäre und die auch unseren Betrieben viele Chancen eröffnen würde, fehlt.

Das Allerneueste aus Europa

Published on 18. September 2020

Es war die erste Rede und es war eine umfassende Rede. Situationsgemäß hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Corona begonnen und die schnelle Einigung beim Wiederaufbaupaket hervorgehoben. Es ist in der Tat beachtlich, was hier in der Europäischen Union auf den Weg gebracht worden ist.

Zugleich gilt es aber, konsequent weiterzudenken und zu handeln: einen koordinierten Ansatz bei allen Corona Maßnahmen, sowohl im Gesundheitsbereich als auch im Reiseverkehr. Binnenmarkt und Schengen müssen wiederhergestellt werden, nachhaltige Zukunftsinvestitionen angegangen, Fokus auf Digitalisierung und Ausbau der Infrastruktur sowie den Aufbau einer Datenwirtschaft und einen Rahmen für Künstliche Intelligenz gelegt werden.

Ganz entscheidende Prioritäten

Daneben wird der Fokus auf den sozialen Bereich (europäischer Mindestlohn) gelegt, wobei erfreulicherweise das nationale Kollektivvertragsrecht ausdrücklich erwähnt worden ist.

Der Ausbau eines voll funktionierenden Binnenmarktes mit Abbau von Bürokratie und Erweiterung dieses Binnenmarktes im Bereich der Digitalisierung, der Energie und auch des Kapitalmarktes wurden genannt und sind tatsächlich auch aus meiner Sicht ganz entscheidende Prioritäten.

Einen großen Stellenwert nimmt auch der sogenannte „Green Deal“ ein. Ich bin allerdings sehr skeptisch, dass das angestrebte Ziel im Jahr 2030 an Stelle einer Reduktion von CO² von 40 Prozent eine solche von 55 Prozent zu erreichen realistisch ist. Ehrlich gesagt: Ich glaube es nicht und ich halte auch die Vorgangsweise dazu nicht für optimal. Politik kann natürlich Ziele formulieren, aber ohne die Einbindung aller Stakeholders wird die Umsetzung kaum gelingen.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission.

Ein Plädoyer für Circular Economy

Wenn die Europäische Union dieses Reduktionsziel von 50 Prozent bis 2050 tatsächlich erreichen will, ist dazu ein Masterplan mit 30 konkreten Jahresteilzielen erforderlich, der zwischen Politik, Wirtschaft und den Konsumentenvertretungen abgestimmt ist. Ohne das Bewusstsein der Konsumenten kein entsprechendes Handeln der Betriebe, die Politik muss legistische Rahmenbedingungen und Anreize dafür setzen. Auf diese Weise kann man sich zu diesem Ziel bekennen, ja es sogar noch erweitern: Die Kreislaufwirtschaft „Circular Economy“ geht weit über das CO²-Reduktionsziel hinaus und eröffnet eine völlig neue Philosophie des Wirtschaftens: Ressourcen, die gebraucht werden, sollen nach dem Gebrauch wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Eine solche Strategie hätte auch eine gewaltige Innovationskraft und könnte Europa an die Spitze einer weltweiten Entwicklung setzen.

Ähnliches gilt auch für Digitalisierung. Von der Leyen hat eine „Digital Decade“ ausgerufen, verbunden mit einer echten Datenwirtschaft, einer europäischen Cloud, künstlicher Intelligenz und einem Breitbandausbau.

Diese Digitalisierung sollte ebenfalls von den Praktikern mitbegleitet werden. Dazu gibt es den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, der neben dem Europäischen Rat, der Kommission und dem Parlament der vierte Stützpfeiler der EU-Verfassung ist. Dort vertreten sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer, beide von der digitalen Entwicklung massiv betroffen, beide könnten in Kooperation konkrete Konzepte entwickeln, wie Digitalisierung eine Chance wird und keine Bedrohung darstellt. Insbesondere geht es auch darum, kleinere und mittlere Betriebe nicht aus Wertschöpfungsketten herausfallen zu lassen, aber auch jedem einzelnen Mitarbeitenden in den Unternehmungen das Gefühl zu geben, dass er weiß, welche Anforderungen in der Zukunft an ihn gestellt werden und was er tun muss, um diese Anforderungen auch tatsächlich erfüllen zu können.

Mit China sind intensive Verhandlungen, mit dem Ziel eines Investitionsabkommen im Laufen.

Brexit – und China!

Von der Leyen ist schließlich auf die Partnerschaften mit anderen Teilen der Welt eingegangen und hat sich insbesondere skeptisch bezüglich eines Abkommens mit Großbritannien geäußert. Tatsächlich sieht es so aus, als ob entgegen jeglicher Vernunft Großbritannien ein Abkommen grundsätzlich ablehnt. Ob das nur ein Pokerspiel ist oder ob damit Ernsthaftigkeit verbunden ist, werden schon die nächsten Tage zeigen.

Interessant ist, dass mit China intensive Verhandlungen mit dem Ziel eines Investitionsabkommens im Laufen sind und dass dies die Auseinandersetzung zwischen China und den USA durch einen europäischen Mitspieler nicht unwesentlich beeinflussen könnte. Aber auch innerhalb Europas wird die europäische Kommission aktiv, insbesondere am Westbalkan soll die Abhängigkeit von Dritten durch eigene europäische Initiativen vermindert werden.

Insgesamt kann diese Erklärung von Ursula von der Leyen als ermutigend empfunden werden, wenn auch die einzelnen Ziele, die von ihr genannt worden sind, noch viel professionelle Arbeit unter Einbindung aller Beteiligten erforderlich machen.

Hinweis der Redaktion:

Apropos China: Mit großer Freude hat TOP LEADER die freudige Nachricht aufgenommen, dass das spektakuläre Buch unseres Co-Herausgebers Christoph Leitl, „China am Ziel – Europa am Ende?“ schon nach wenigen Wochen bereits IN ZWEITER AUFLAGE erschienen ist. Klare Leseempfehlung! Verlag ecowin, ISBN: 978-3-7110-0256-3, € 20.-

Hier dazu der Link zur Besprechung der Erstauflage in den PREMIUM ONLINE NEWS (hier klicken)

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Nachhaltig bleibt nachhaltig erfolgreich

Published on 29. Juni 2020

Die Privatanleger in Österreich haben ihre Investments in Nachhaltige Geldanlagen 2019 von 3,8 auf rund 6,8 Milliarden Euro gesteigert und tragen damit zu knapp 36 Prozent zum Gesamtwachstum Nachhaltiger Geldanlagen bei. Insgesamt wurden per Ende des Vorjahres 30,1 Milliarden Euro in Anlageprodukte investiert, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien explizit in den Anlagebedingungen festschreiben. Das sind rund 38 Prozent mehr als im Vorjahr. Berücksichtigt man außerdem die Kapitalanlagen, für die Nachhaltigkeitskriterien auf Unternehmensebene verankert sind, ergibt sich per Ende 2019 eine Gesamtsumme von rund 107 Milliarden Euro für die verantwortlichen Investments in Österreich. Dies sind die Kernergebnisse des Marktberichts 2020 des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG).

Privatanleger in Österreich haben ihr Engagement im Bereich der Nachhaltigen Geldanlage 2019 deutlich gesteigert: Rund 3 Milliarden Euro privater Investoren flossen 2019 in nachhaltige Fonds und Mandate, was einem Wachstum von 77 (!) Prozent entspricht. Mit ihren rund 6,8 Milliarden Euro halten Privatanleger rund 25 Prozent der Nachhaltigen Geldanlagen in Österreich, 75 Prozent der Gesamtsumme Nachhaltigen Geldanlagen in Höhe von rund 30,1 Milliarden Euro entfallen auf institutionelle Investoren.

Die Ursache für das deutlich gestiegene Interesse privater Anleger liegt nach Einschätzung des FNG insbesondere in der deutlich intensivierten Berichterstattung über Nachhaltige Geldanlagen im Zuge der verschiedenen europäischen Maßnahmen zur Förderung dieser Anlageform und der damit gestiegen Bekanntheit entsprechender Anlagen. Zudem tragen Fridays for Future, die Diskussionen zum Kohleausstieg, zur CO2-Steuer und weiteren Initiativen zu einem gesteigerten gesellschaftlichen Klima- und Umweltbewusstsein bei. „Mit einem Anteil von 15,9 Prozent sind nachhaltige Fonds und Mandate ein fester Bestandteil des österreichischen Finanzmarktes – Tendenz wachsend“, stellt Wolfgang Pinner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des FNG und Leiter für Österreich fest. „Denn mit der verpflichtenden Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenz in der Anlageberatung werden sich auch immer mehr Privatanleger dem Thema Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage zuwenden.“

Mehr als 30 Milliarden Euro bedeuten einen neuen Rekordwert für Nachhaltige Geldanlagen in Österreich.

Neue Rekorde

Die 30,1 Milliarden Euro markieren einen neuen Rekordwert für die Nachhaltige Geldanlagen in Österreich. Gegenüber dem Vorjahr ist ihr Volumen um 38 Prozent gestiegen. 14,6 Milliarden Euro (+31 Prozent) entfielen dabei auf nachhaltige Mandate, 14,7 Milliarden (+49 Prozent) auf nachhaltige Investmentfonds. Bei den Fonds und Mandaten erreichten die nachhaltigen Produkte nach Berechnungen des FNG einen Marktanteil von knapp 16 Prozent.

Die Nutzung von Ausschlusskriterien ist bei der Gestaltung nachhaltiger Fonds und Mandate nach wie vor von besonderer Bedeutung. 98 Prozent dieser im Marktbericht erfassten Anlageprodukte nutzen sie, um kontroverse  Emittenten vom Investment auszuschließen. Bei den Unternehmen werden dabei besonders häufig die Ausschlusskriterien Waffen und Rüstung, Kohle, Kernenergie, Menschen- sowie Arbeitsrechtsverletzungen aktiviert. Besonders stark gestiegen ist im Berichtsjahr auch die Nutzung des normenbasierten Screenings, bei dem die Konformität der Anlagen mit internationalen Normen und Standards, z.B. mit dem UN Global Compact, überprüft wird. Das unter Nutzung dieser nachhaltigen Anlagestrategie verwaltete Vermögen legte um 81 Prozent zu und erreichte per Ende 2019 ein Volumen von rund 27 Milliarden Euro. Vergleichsweise hohe Wachstumsraten verzeichneten auch die Stimmrechtsausübung (+47 Prozent auf 12 Milliarden Euro) sowie die nachhaltigen Themenfonds, die um 50 Prozent auf 1 Milliarde Euro zulegte.

Auch die Verantwortlichen Investments erreichten Ende 2019 in Österreich mit knapp 107 Milliarden Euro einen neuen Höchststand und lagen damit um beachtliche 64 Prozent über dem Vorjahreswert. In die Berechnung der Verantwortlichen Investments fließen neben den Nachhaltigen Geldanlagen auch solche Geldanlagen ein, bei denen Nachhaltigkeitskriterien nicht auf Produktebene für einzelne Fonds oder Mandate definiert, sondern auf übergeordneter Unternehmensebene für alle Kapitalanlagen berücksichtigt werden.

Weiteres Wachstum erwartet

Auch für das laufende Jahr erwartet die überwiegende Mehrheit ein weiteres Wachstum der unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien verwalteten Geldanlagen. Rund jeder vierte (23,8 Prozent) im Rahmen des Marktberichts befragte Experte prognostiziert ein Wachstum von bis zu 15 Prozent, 42,9 Prozent der Befragten ein Wachstum von 15 Prozent bis 30 Prozent. Jeder dritte (33,3 Prozent) Befragte erwartet sogar einen Anstieg um über 30 Prozent.

Weiteren Rückenwind dürfte die Nachhaltige Geldanlage erhalten, wenn sich die ersten Studien bestätigen, die nachhaltigen Fonds eine höhere Krisenfestigkeit attestieren als ihren konventionellen Pendants. So zeigt beispielsweise eine Analyse der Wertentwicklung von mehr als 2.000 Aktienfonds durch Scope Analysis, dass nachhaltige Aktienfonds im ersten Quartal 2020 in allen betrachteten Regionen – Global, Europa, Nordamerika und Schwellenländer – weniger an Wert verloren als ihre konventionellen Wettbewerber.

Gesteigertes gesellschaftliches Klima- und Umweltbewusstsein pusht die Nachhaltige Geldanlage.

Rendite-Argument würde noch mehr Zuwachs bringen

Obwohl das Thema Nachhaltigkeit in den Medien viel Aufmerksamkeit erhält und die Anleger die Wichtigkeit von ökologischen, sozialen und ethischen Aspekten bei der Auswahl von Anlagen betonen, könnten nachhaltige Anlagen noch mehr genutzt werden, steht in einer von der LGT Bank Österreich beauftragten, aktuellen Studie über das Anlegerverhalten im deutschsprachigen Raum.

Die Hälfte der Befragten ist demnach der Meinung, dass nachhaltige Vermögensanlagen helfen würden, ethische Standards in der Wirtschaft durchzusetzen, soziale Bedingungen zu verbessern und die Umwelt und das Klima zu schützen. Ein Großteil zeigt sich „besorgt“ über den Klimawandel (83) und die sich zunehmend öffnende Schere zwischen Armen und Reichen (75 Prozent). Ebenfalls signalisieren 43 Prozent großes Interesse an der Integration von ESG-Kriterien (Environmental, Social und Governance) in Anlagen, nachhaltigen Fonds (48), Impact Investing und Microfinance (55 Prozent).

Zwischen diesen Aussagen und dem tatsächlichen Verhalten klafft allerdings eine große Lücke: Immer noch sind erst fünf Prozent des Vermögens von österreichischen Anlegern auch wirklich nach nachhaltigen Kriterien investiert, so die Studie. Die Anleger gewichten in ihrer Wahrnehmung reine Renditeüberlegungen klar höher als Umwelt- oder soziale Aspekte, heißt es. Ein Viertel der österreichischen Private-Banking-Kunden sind nämlich der Meinung, dass die Rendite von nachhaltigen Anlagen im Gegensatz zu traditionellen Anlagen generell niedriger sei.

„Es ist den Instituten nicht wirklich gelungen, den Anlegern eine fundierte Informationsbasis zu Nachhaltigkeit zu vermitteln“, erklärt der Studienleiter Univ.-Prof. Teodoro D. Cocca von der Universität Linz. „Es scheint, als ob sie das Thema gegenüber außen stärker forcieren als in der Kundenberatung. Dadurch könnten auch hartnäckige Vorurteile gegenüber nachhaltigen Anlagen, wie der vermeintliche Renditenachteil, abgebaut werden.“