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Willkommen im neuen Heim, BUWOG!

Published on 20. Oktober 2020

Auch die Corona-Krise konnte die Fertigstellung des neuen Kunden- und Verwaltungszentrums der BUWOG nicht stoppen: Nach insgesamt rund 25 Monaten Bauzeit und nur wenigen Wochen Verzögerung haben Anfang Juni die ersten Mitarbeiter unter Einhaltung strenger Hygienerichtlinien das neue Bürogebäude in der Rathausstraße 1 im ersten Wiener Gemeindebezirk bezogen. Das von der ARGE Schuberth Schuberth/Stadler Prenn/Ostertag entworfene Gebäude am Standort des ehemaligen Rechenzentrums der Stadt Wien präsentiert sich als moderne Arbeitswelt, die auch Kunden zum Wohlfühlen einlädt.

„Seit ihrer Gründung im Jahr 1951 hat sich die BUWOG zum aktivsten privaten Wohnbauträger Österreichs entwickelt – darauf sind wir sehr stolz. Wir haben uns für den Standort in der Rathausstraße entschieden, um einerseits für unsere Kunden sowie für unser Team zentral erreichbar zu sein. Andererseits setzen wir mit der prominenten Standortwahl ein Zeichen, das unserem Ruf als erfolgreiches Wiener Wohnbauunternehmen gerecht wird“, so Daniel Riedl, Vorstandsmitglied der Vonovia SE und verantwortlich für das gesamte BUWOG-Geschäft in Österreich, über den Neubau. Andreas Holler, für das Development verantwortlicher Geschäftsführer der BUWOG Group GmbH: „Wir haben hier im Herzen von Wien einen architektonischen Blickfang geschaffen, mit dem die Marke BUWOG noch lange Zeit in Verbindung gebracht werden wird.“

Die BUWOG ist Österreichs stärkste Marke im Bereich „Wohnen“.

Sobald es die Corona-bedingten Umstände wieder zulassen, empfängt ein mit Bibliothek und gemütlichen Sitzmöglichkeiten ausgestatteter Wartebereich in der Eingangshalle die Kunden. Der Kunden- und Vertriebsbereich verfügt über bequeme Sofas, eine Kinderspielecke und im Showroom werden Interessierten unterschiedliche Ausstattungsmuster präsentiert. Vom Raumkonzept bis zum Schreibtisch – alles ist hochmodern und entspricht dem neuesten Stand der Technik. Offene, helle Flächen mit viel Glas prägen die Arbeitsumgebung ebenso wie Besprechungszonen und Rückzugsmöglichkeiten. Die Kombination aus Begegnungszonen und ruhigen Arbeitsplätzen lässt viel Freiraum für Kreativität und Innovation, fördert damit die Unternehmenskultur und schafft neue Chancen. Hinzu kommt die optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz sowie die ausgezeichnete Infrastruktur in der Umgebung. Ein Supermarkt befindet sich direkt im Gebäude, Apotheken und gastronomische Angebote in unmittelbarer Nähe.

Gesundheit am Arbeitsplatz

Die mit dem Gütesiegel für familieundberuf ausgezeichnete BUWOG legt auch im neuen Kunden- und Verwaltungszentrum Priorität auf Gesundheit und Sicherheit sowie die ausgewogene Work-Life-Balance der Mitarbeiter. Um ihrem Anspruch als familienfreundlicher Arbeitgeber gerecht zu werden, wurde im neuen Bürogebäude ein Familienbüro mit zwei Arbeitsplätzen eingerichtet: Es verfügt über einen Spielebereich, der Kindern unterschiedlicher Altersgruppen Unterhaltungsmöglichkeiten bietet. Eltern können ihrer Arbeit nachgehen und wissen dabei ihre Schützlinge sicher aufgehoben. Büromöbel wie höhenverstellbare Schreibtische entsprechen ergonomischen Anforderungen und hochmoderne Tageslicht-Stehlampen spenden angenehmes Licht, das über Bewegungsmelder gesteuert wird. Darüber hinaus versorgt das neue Bistro das BUWOG-Team täglich mit frischgekochten Speisen aus Großteils regionalen Produkten.

Bereits bei der ersten Entwurfsplanung wurde dem schonenden Umgang mit Ressourcen größter Wert beigemessen. Anstatt das frühere Bestandsgebäude einfach abzureißen, wurde das ehemalige Rechenzentrum der Stadt Wien in mehreren Etappen und in enger Zusammenarbeit mit BauKarussel, zurückgebaut. Gemeinsam mit der ReUse-Plattform „Harvest Map“ wurden sämtliche wiederverwertbare Bauteile, inklusive Möbel und Innenausstattung, gezielt einer neuen Funktion zugeführt. Letztlich konnten rund 90 Prozent des Gebäudes über eine Aufbereitungsanlage als Sekundärrohstoff in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Der Neubau wurde mit Augenmerk auf den Einsatz nachhaltiger Baumaterialien sowie auf das Produkt- und Chemikalienmanagement für gesunde Raumluft entwickelt. bauXund begleitete die Ausführung und stellte die Integration der bauökologischen Vorgaben des Bauvorhabens, der ÖGNI- Kriterien, für alle Subunternehmer-Leistungen sicher. Das neue Kunden- und Verwaltungszentrum der BUWOG erhielt bereits das Gold-Vorzertifikat der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen). Ziel ist nach Fertigstellung des Projekts die ehest mögliche, endgültige Auszeichnung des Projektes mit dem Level „Gold“.

Architektur, die sich sehen lassen kann

Das neue Kunden- und Verwaltungszentrum der BUWOG fügt sich optimal in den Standort des früheren „Glaspalastes“ ein. Bei der Planung des Baukörpers durch die ARGE Schuberth Schuberth/Stadler Prenn/Ostertag wurde darauf Bedacht genommen, dass die Sichtachse von der Josefstädterstraße zum Stephansdom erhalten bleibt. Arkaden rund um das Gebäude erhöhen zudem die Attraktivität für den Fußgängerverkehr. Für die Gestaltung der Innenräume zeichnet das Architekturbüro Atelier Heiss verantwortlich. „Gemeinsam mit der Arge und dem Atelier Heiss ist es uns gelungen, ein Bürogebäude zu entwickeln, das von außen wie von innen Stil und Leichtigkeit versprüht. Damit schaffen wir die Basis für ein angenehmes Arbeitsklima sowie eine Wohlfühlatmosphäre für unsere Kunden“, so Andreas Holler. „Unser Generalunternehmer, in diesem Fall die STRABAG, hat hier Großartiges geleistet, um unsere Vision zu realisieren.“

Der für das BUWOG-Geschäft in Österreich zuständige Vonovia-Vorstand Daniel Riedl.

Bis auf Weiteres wird es aufgrund des Coronavirus im neuen Kunden- und Verwaltungszentrum keine persönlichen Kundentermine geben; die Mitarbeiter werden in einer Art Schichtbetrieb den Bürobetrieb nach den vergangenen Monaten im Home-Office langsam wieder hochfahren. „Wir können es aber kaum erwarten, unsere Kunden sowie unsere Geschäftspartnerinnen und -partner hoffentlich bald in der Rathausstraße begrüßen zu dürfen“, meint Daniel Riedl.

Sechster Markendiamant in Folge

Nahezu gleichzeitig mit der Übersiedlung siegte die BUWOG bei den European Real Estate Brand Awards zum sechsten Mal in Folge als stärkste Marke im Bereich Residential Development. Für das Ranking der erfolgreichsten Immobilienmarken untersucht das European Real Estate Brand Institute europaweit die Top-Player der Immobilienbranche. In diesem Jahr wurden bei der größten Verbraucherstudie dieser Art über 196.000 Personen zur persönlichen Erfahrung mit über 1.000 Immobilien-Marken befragt. Mit einem gemessenen Brand-Value von 93,04 steigerte die BUWOG ihren Markenwert gegenüber dem Vorjahr und setzte sich in der Kategorie „Strongest Brand Residential Developer“ für Österreich durch.

Die jährlich durchgeführte Studie liefert wissenschaftlich abgesicherte valide Daten zur Markenpositionierung. Aus den abgebildeten Ergebnissen lassen sich wesentliche strategische Handlungsempfehlungen ableiten. Das European Real Estate Brand Institute evaluiert bei der größten wissenschaftlich anerkannten Markenwert-Studie über 1.000 Immobilienunternehmen auf 45 europäischen Märkten. Als Berechnungsbasis dient ein Markenwertmodell, das empirisch, wissenschaftlich, valide, qualitative und quantitative Methoden verbindet.

Zurück ins Büro – so kann’s gelingen

Published on 2. Juni 2020

In den kommenden Tagen und Wochen kehren Mitarbeiter, die in den vergangenen zweieinhalb Monaten im Home Office waren, in ihre Büros zurück. Arbeitnehmer wie Arbeitgeber bereiten sich auf die neue Situation vor – denn eines ist klar: es wird anders als vor der Coronakrise. Die körperliche und geistige Gesundheit der Mitarbeiter steht an oberster Stelle. Damit einhergehen Abstandsregeln, die Definition des Raumangebotes pro Mitarbeiter und erhöhte Hygienestandards:

„Die Rückkehr in die Offices kann herausfordernd sein“, sagt Julian Schramek, Head of Building Consultancy beim Immobilien-Dienstleister CBRE Wien. „Wichtig ist die umfassende Vorbereitung und die Definition eines genauen Planes, dem die Mitarbeiter folgen.“

Flexibilität, Kommunikation, Zusammenarbeit

Während in kleineren Unternehmen eine Person – meist die Geschäftsführung – den Plan für die Rückkehr definiert, werden in größeren Unternehmen Teams, bestehend aus Mitarbeitern aller wichtigen Abteilungen, gebildet, die gemeinsam mit dem Top-Management die Maßnahmen planen.

Die Mitarbeiter benötigen klare Informationen zu den Gesundheitsvorkehrungen, die aktiv an alle (Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner etc.), die Betriebsräumlichkeiten betreten, kommuniziert werden. Feedback der Mitarbeiter sollte in die Pläne einfließen und diese sollen gegebenenfalls adaptiert werden.

Die Rückkehr in die verwaisten Offices wird zur Herausforderung werden.

Schrittweise Rückkehr

Es gibt eine Lehre aus Asien, wo man den Europäern diesbezüglich um einige Wochen voraus ist: Die Rückkehr aller Mitarbeiter ins Büro zur selben Zeit funktioniert nicht und ist auch nicht mit den aktuellen Richtlinien der WHO und anderer Institutionen vereinbar – Stichwort: Abstandsregeln.

International wurde beobachtet, dass sich nicht alle Unternehmen an diese Empfehlung halten, weshalb es umso wichtiger ist, einen Plan zu entwickeln, der festlegt, wann und wie die Anzahl der Personen in den Büros schrittweise erhöht wird. Daher ist es realistisch, dass einige Mitarbeiter bis zur Stabilisierung der Situation weiterhin im Home Office tätig sind.

„Nicht umsonst heißt es, dass jede Krise gleichzeitig eine Chance ist“, meint Schramek. „Das gilt auch jetzt, da wir uns mitten in einem Change Prozess befinden. Jetzt entscheidet sich, wie wir in Zukunft arbeiten. Trotz der Tatsache, dass die Arbeit im Home Office auch in Zukunft attraktiv sein wird, bleiben Büroräume weiterhin die wichtigsten Orte für Vernetzung und Besprechung. Es wird sich allerdings einiges ändern: große Unternehmen werden – vor allem technologisch – bestens ausgestattete und hochwertige Headquarters haben und daneben ihr Netzwerk kleinerer, lokaler Büroflächen ausbauen.“

Die Top-5-Tipps zu Planung und Koordination

  1. Ein Team – bestehend aus Mitarbeitern der wichtigsten Abteilungen – sollte gemeinsam mit dem Management die Rückkehr ins Büro planen und die Maßnahmen definieren.
  2. Notfallplan – was ist zu tun, wenn bei Mitarbeitern Symptome auftreten, die auf eine Infektion mit Covid-19 hinweisen könnten.
  3. Erstellung eines Zeitplans für die schrittweise Rückkehr der Mitarbeiter ins Büro. Es sollte im Vorhinein definiert sein, wer wann ins Office zurückkehrt.
  4. Spezielle Systeme – wie z.B. Einbahnregelungen, Zutrittsbeschränkungen – für die Nutzung von gemeinsamen Räumen (Besprechungsräume, Küche etc.), damit sich nie zu viele Personen gleichzeitig in einem Raum befinden.
  5. Entwicklung einer neuen Arbeitsschutzrichtlinie und Sicherstellung der Einhaltung.
Ein Top-Tipp: Die Frischluftversorgung erhöhen!

Die Top-5-Tipps für die sichere Arbeitsumgebung

  1. Reduktion der maximalen Büronutzung. Überdenken der Arbeitsauslastung für den vorgeschriebenen und sicheren Abstand zwischen den Mitarbeitern. Sichtbare Kennzeichnungen sind hier hilfreich.
  2. Ausreichend Desinfektionsmittel für Mitarbeiter und Besucher. Erhöhte Hygienemaßnahmen & Reinigung.
  3. Aktive – nicht nur digitale – Kommunikation der Richtlinien und Empfehlungen für sicheres Arbeiten an die Mitarbeiter.
  4. Erhöhung der Frischluftversorgung in den Büros sowie auch in Nass- und anderen Nebenräumen.
  5. Temperaturmessung bei den Mitarbeitern vor Betreten des Büros (bei großen Unternehmen). Beschränkung der Anzahl der externen Besucher (inklusive Kuriere).

Die Top-5-Tipps zur Kommunikation mit den Mitarbeitern

  1. Offener Informationsaustauch sollte im gesamten Unternehmen möglich sein. Definition der geeigneten Kanäle zur internen Kommunikation.
  2. Bevor die Mitarbeiter an den Arbeitsplatz zurückkehren, sollten sie die Vorteile und Rahmenbedingungen der Arbeit im Büro kennen, z.B. Qualität der Einrichtungen, ungestörtes Arbeiten, High Speed Internet etc.
  3. Empfehlung der Mitarbeiter, MNS Masken zu tragen, Sicherheitsabstände einzuhalten und für Hygiene zu sorgen – nach dem Prinzip Eigenverantwortung.
  4. Ermutigung der Mitarbeiter, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen.
  5. Home Office wird auch in Zukunft Teil der Unternehmenskultur sein.