Das „Weite Land im Blickpunkt“

Published on 11. Mai 2020

Die derzeitige Situation ist für alle Kommunen wie auch für die Unternehmen in Niederösterreich sehr herausfordernd. Die Wirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Niederösterreich bieten deshalb mit ihren Hotlines einen umfassenden Überblick über Unterstützungsmaßnahmen in der Corona-Krise. Dazu wurden auch zusätzliche Ressourcen in den Gesellschaften des Wirtschaftsressorts (Wirtschaftsagentur ecoplus, ecoplus-Tochtergesellschaft riz up, NÖBEG) freigemacht.

Hotlines im Überblick

  • Wirtschaftskammer Österreich, Coronavirus Infopoint, Tel.: 0590900-4352 (Mo–Fr 8 bis 20 Uhr)
  • „Corona-Hotline“ der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Tel.: 02742/851
  • für EPU, Kleinunternehmen, Jungunternehmer und Start-Ups aus Niederösterreich: riz up, Niederösterreichs Gründeragentur, www.riz-up.at/kontakt Tel.: 02622/263 26 (Mo–Fr 8 bis 17 Uhr)
  • für KMU aus dem Bereich Gewerbe, Industrie und industrienahe Dienstleistungen aus NÖ: ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, Online: coronahilfe@ecoplus.at Tel.: 02742/9000-19744 bzw. -19629 (Mo–Fr 8 bis 17 Uhr)
  • NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG), Tel.: 02742/9000-19335; E-mail: stabilisierung@noebeg.at
WKÖ, WK NÖ und diverse Tochtergesellschaften offerieren Beratung und Unterstützung.

ecoplus Regionalförderung

Besonders herausfordernd ist die Situation auch für die heimischen Regionen. Hier ist es – auch im Hinblick auf die Zeit nach Covid-19 – wichtig, dass die Arbeit der ecoplus Regionalförderung nahtlos weitergeführt wird. Weiterhin werden Förderanträge für Regionalentwicklungprojekte bearbeitet und zur Entscheidung gebracht. Um die Abwicklung möglichst schnell durchführen zu können, wird den Projektträgern empfohlen, sowohl zur Einreichung von Förderanträgen als auch für Förderabrechnungen das ecoplus online-Förderportal zu nutzen:https://foerderportal.ecoplus.at

Bei dringenden Fragen im Bereich der Regionalförderung steht das ecoplus Team auch unter diesen Kontakten zur Verfügung:

Fragen zur Einreichung: h.heinisch@ecoplus.at

Fragen zur Abwicklung: c.tumler@ecoplus.at

Zwei gute Beispiele

In der Corona-Krise ist die Wertschätzung für regionale Produkte und Produzenten generell stark gestiegen. In der LEADER-Region Römerland Carnuntum weist nun eine neue App den Weg zu digitalisierten Gemeinden. „Mit dieser App wollen wir das Bewusstsein der Bevölkerung zum Thema Regionalität stärken und andererseits die Wertschöpfung in der Region behalten“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger. „Zusätzlich können die Bürger über die App mit den Gemeinden und den unterschiedlichen Leistungsträgern aus Wirtschaft, Tourismus und Landwirtschaft kommunizieren.“

Grafische Darstellung der Regions-App.

In der App sollen verschiedenste Funktionen und Informationsrubriken zur Verfügung gestellt werden. „Wir haben uns genau überlegt, welche Rubriken wir zur Verfügung stellen möchten und welche auch Sinn machen“, sagt die Geschäftsführerin der LEADER-Region Römerland Carnuntum, Gabriele Preisinger. „Zum Beispiel wird es einen umfangreichen gemeinsamen Veranstaltungskalender für die gesamte Region geben und ein Verzeichnis aller Angebote für die Bevölkerung der einzelnen Gemeinden – von medizinischen Einrichtungen, über Kinderbetreuungseinrichtungen, bis zu Wirtschaftsbetrieben und Winzern. Preisinger: „Über persönliche Voreinstellungen wird die Möglichkeit geschaffen, Rubriken und News-Beiträge individuell für jeden einzelnen User anzupassen.“ Spezielle Angebote und Anlaufstellen für Jugendliche können ebenso über die App abgefragt werden wie Jobangebote und Senioren-Infos. Für Besucher der Region bietet die App einen Überblick über touristische Angebote, Sehenswürdigkeiten, Radrouten, Wanderwege und natürlich Nächtigungsbetriebe. Über „Location Based Services“ bietet die App z.B. Fahrplaninfos für den öffentlichen Verkehr oder Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.

(v.l.n.r) ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Leiter Forstbetrieb Naturpark Sparbach Thomas Rupp.

Ein weiteres gutes Beispiel für das „Wiederhochfahren“ ist der Start für die Naturparke in Niederösterreich ab dem 15. Mai – z.B. in Sparbach im südlichen Wienerwald, wo sich der erste (1962 gegründet) und somit älteste Naturpark Österreichs befindet. Während der Wintermonate wurde die Infrastruktur im Park weiter ausgebaut und attraktiviert. Danninger: „Mit der Eröffnung der Naturparke wird den Menschen, die jetzt lange Zeit zuhause bleiben mussten, ein neues Ausflugsziel eröffnet, an dem sie sicher die Natur genießen können.“ Mit mehr als 50.000 Euro an ecoplus Regionalfördermitteln wurden hier u.a. ein neuer Grillplatz und die Attraktivierung des Abenteuerspielplatzes mit erneuerten Spielgeräten und optimierten Wasser- und Sandspielplatz für die Kinder unterstützt.