Kategorie: Lifestyle

DER BEAGLE IST ZURÜCK

Published on 6. Oktober 2020

1970 wurde der Marke OMEGA von den Astronauten der NASA der begehrte «Silver Snoopy Award» verliehen, in Anerkennung ihrer einzigartigen Leistungen in der Raumfahrt sowie für die elementare Unterstützung der Speedmaster bei der Rettung von Apollo 13.

NASA Astronaut_Tom Stafford.


Genau 50 Jahre später wird zu Ehren dieses Anlasses ein ganz besonderer Zeitmesser präsentiert. Diese unglaubliche Snoopy-Hommage vereint Zeichentrick- und Uhrmacherkunst – und führt die OMEGA Speedmaster in Sachen Design zu neuen Höhen.


Snoopy, der beliebte Beagle, spielt bei dieser Uhr eine prominente Rolle und erscheint zunächst als geprägtes Silbermedaillon auf dem blauen Hilfszifferblatt bei 9 Uhr. Hier ist er in seinem berühmten Raumanzug zu sehen, genau wie auf dem silbernen Pin, den die NASA Astronauten den Preisträgern überreichen.


Das Zifferblatt selbst ist ebenfalls aus Silber gefertigt und mit der Lasergravur Ag925 versehen. Es umfasst zwei weitere blaue Hilfszifferblätter sowie Stabindizes für die Stunden und Zeiger mit blauer PVD-Beschichtung.


Richtig spannend wird es auf dem Gehäuseboden! Bei diesem Modell befindet sich Snoopy – dank eines wie von Zauberhand animierten schwarz-weissen Kommando-/Service-Moduls (CSM) – in der Umlaufbahn. Ist der Chronographen-Sekundenzeiger ausgelöst, unternimmt Snoopy eine Reise auf die geheimnisvolle Rückseite des Mondes – genau wie die Apollo-13-Crew – wobei die Mondoberfläche mit Hilfe einer einzigartigen mikrostrukturierten Metallisierung auf das Saphirglas aufgebracht wurde.


In der Ferne ist unsere Heimat zu erkennen. Die Erdscheibe dreht sich einmal pro Minute, im Einklang mit dem Zeiger der kleinen Sekunde, und symbolisiert so die präzise Erdrotation. Das legendäre Zitat «Eyes on the Stars» («Die Sterne im Blick») ist im schwarzen Universum zu lesen.


Das NAIAD LOCK System sorgt dafür, dass sich alle Gravuren des Gehäusebodens stets in der richtigen, senkrechten Position befinden, darunter auch die Daten des Jahres 1970: October 5, 1970 an dem OMEGA den Silver Snoopy Award erhielt, sowie April 1970, ein Tribut an die gefährdete Apollo-13-Mission.


Das blaue Nylonband offenbart OMEGAs grosse Liebe zum Detail: Sein Farbton ist auf die blauen Elemente der Uhr abgestimmt und das schwarze Futter zeigt die Flugbahn der Apollo-13-Mission. Das Armband ist an einem 42-mm-Gehäuse aus Edelstahl befestigt, das vom Stil der 4. Speedmaster Generation inspiriert ist (der ersten Uhr, die 1969 auf dem Mond getragen wurde). Die Tachymeterskala mit dem legendären «Dot over Ninety» präsentiert sich in weisser Emaille auf einem Lünettenring aus blauer Keramik [ZrO2].


Die Speedmaster «Silver Snoopy Award» 50th Anniversary wird vom OMEGA Co-Axial Master Chronometer Kaliber 3861 angetrieben. Dieses wegweisende Uhrwerk hat dem legendären Moonwatch-Kaliber zu neuen Qualitätsstandards verholfen, mit antimagnetischer Innovationskraft sowie einer Master Chronometer Zertifizierung vom Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS).


Der Zeitmesser verfügt über die volle OMEGA Garantie von fünf Jahren und wird nicht in limitierter Auflage produziert. Eifrige Fans werden die Uhr in einer speziellen Apollo-13-Präsentationsbox erhalten, zusammen mit einem Mikrofasertuch zum Reinigen, einer Broschüre sowie einer Lupe, um alle Details aus der Nähe bewundern zu können.


Die Speedmaster ‘Silver Snoopyaward’ 50th Anniversary wird Ende 2020 in den OMEGA Boutiquen erhältlich sein und ab 2021 im ausgewählten Fachhandel.


Euro 9.500,- unverbindlich empfohlener Verkaufspreis für Österreich inklusive 20% Mehrwertsteuer


OMEGA Picture Park: https://press.omegawatches.com

In die Luft gezeichnet

Published on 3. Oktober 2020

Gleich zu Beginn ein Einschub: Der Begriff „Konkrete Kunst“ oder französisch „art concret“ wurde 1924 von Theo van Doesburg bewusst als Gegensatz zu der „abstrakten Kunst“ in die Kunstsprache eingeführt. „Konkrete Kunst“ meint allerdings nicht figurative Kunst – mit dem Begriff „konkret“ wird vielmehr die Kunst näher bezeichnet, die nicht abstrakt ist, da sie keine Naturvorbilder abstrahiert oder verzerrt. Dadurch erfolgt bei der konkreten Kunst eine Differenzierung zwischen abstrakter und gegenstandsloser Kunst. „Konkrete Kunst“ meint vielmehr jene Kunst, die auf Linien, Flächen und Farben basiert und die meist einem klaren geometrischen Prinzip folgt.

Ib Geertsen (1919 – 2009) gilt als einer der wichtigsten dänischen Vertreter der Konkreten Kunst. Sein Werk nimmt Tendenzen der zeitgenössischen Kunst vorweg – es reicht von Malerei über Skulpturen bis hin zu Arbeiten im öffentlichen Raum – seine bis zu drei Meter großen Mobiles sind eine der zahlreichen Ausdrucksweisen seines vielfältigen Werkes. Dieses kann in einem Atemzug mit Serge Poliakoff oder Alexander Calder genannt werden. Letzterer perfektionierte einst die Kunstform Mobile, auf ihn geht auch der Satz zurück: „Wenn alles klappt, ist ein Mobile ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht.“ Der Begriff „Mobile“ geht dabei auf Marcel Duchamp zurück, er verwendete ihn ab den 1930er Jahren für Frühwerke von Alexander Calder.

Für Ib Geertsen waren seine Mobiles „Luftzeichnungen“. Vier besonders prominente Beispiele seiner „Luftzeichnungen“, allesamt Unikate, werden im Rahmen der Design-Online-Auktion des Dorotheum am 7. Oktober 2020 angeboten. „

„Cirkelmobile“, Ib Geertsen, 1954, Eisen, schwarz und blau lackiert, ca. 110 x 150 cm, Unikat, Schätzwert € 30.000,- bis 36.000,-

Lot-Nummer 38, 39, 40 und 41

Ursprünglich aus der Privatsammlung des Künstlers und danach aus einer belgischen Privatsammlung stammt das 1,5 mal 1,1 Meter dimensionierte frühe Einzelstück „Cirkelmobile“ (Lot-Nr. 38). Das 1954 entstandene Mobile aus schwarz und blau lackiertem Eisen wirkt, an der Zimmerdecke oder einem Ast befestigt, wie eine dreidimensionale bewegliche Zeichnung, die sich bedingt durch Luftzug oder Wind ständig spielerisch-poetisch verändert (Schätzwert € 30.000,- bis 36.000,-).

Zwei weitere Arbeiten von Ib Geertsen sind als Mobile gedacht, und in breiten rot bzw. blau lackierten Schleifen aus Aluminium gestaltet. Bei „Tegn I“ (Lot-Nr. 39) wie „Tegn IV“ (1958-62; Lot-Nr. 40), übersetzt „Zeichen“, könnte man in ihren unterschiedlichen Ansichten ein unbekanntes Alphabet vermuten. Oder etwa Noten, gibt es doch Interpretationen, das Mobile sei Ib Geertsens „atmosphärische Kammermusik“ (€ 8.000,- ; € 12.000,- ; € 8.000,- ; € 15.000,-).

Feinere, energische Linien kennzeichnen das in Rot und Hellblau gehaltene „Mobile“ (Lot-Nr. 41) von 1967, in seiner größten Ausdehnung 2,5 Meter lang (€ 12.000,- bis 18.000,-).

Satz von vier überdimensionalen Keramik-Skulpturen, Entwurf Alessandro Mendini 2008 für Superego Editions, auf geometrische Grundformen reduzierte Skulpturen in Totem-Torm aus verschiedenfarbig glasierter Keramik. Das Set umfasst die Totems Elgin, Naos, Pronao und Stilobate. Je ca. 180 cm. Aus der Serie „12 Colonnes“, die in einer Auflage von je 10 Stück erschienen ist. Schätzwert € 20.000,- bis 28.000,-

Von 1900 bis heute

Der Themenschwerpunkt der Design-Auktion liegt auf dem Midcentury und dem zeitgenössischen Design, wobei der Bogen beginnend von Bugholzmöbeln aus der Jahrhundertwende über das Bauhaus gehend bespannt wird. Angeboten wird etwa ein Ensemble aus Typenmöbeln der „Frankfurter Küche“ von Margarete Schütte-Lihotzky (€ 10.000,- bis 15.000,-). Ein von Verner Panton 1956 entworfener Satz von sechs S-Stühlen Mod.275 (€ 20 000,- bis 30 000,-) findet sich ebenso in der Auktion wie ein Satz von vier überdimensionalen Keramik-Skulpturen, Entwurf Alessandro Mendini 2008, für Superego Editions (€ 20.000,- 28.000,-). Beim Zeitgenössischem Design überzeugen etwa ein 1993 entworfener „Bookworm“-Büchertisch (Sidetable) von Ron Arad 1993 (€ 7.000,- bis 12.000,-) oder ein Sideboard/Mobile Bar Mod. Bertrand, 1987 von Massimo Iosa Ghini für Memphis Milano entworfen (€ 7.000,- 12.000,-).

Die online Online-Auktion DESIGN läuft auf www.dorotheum.com noch bis Mittwoch, 7. Oktober 2020, 15 Uhr. Noch wesentlich länger läuft die Auktion „Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen“ – Auktionstermin ist der 20.10.2020. Siehe auch unseren Beitrag „Ritzeratze! Voller Tücke,“ in dieser Ausgabe.

Uhren, Schmuck und Juwelen kommen, passend für das Christkind, Ende November unter den Hammer. Wir werden über die schönsten Stücke vorab berichten.

Satz von sechs S-Stühlen, Mod.275, Entwurf Verner Panton 1956, Ausführung August Sommer, Plüderhausen, für Thonet Frankenberg, ab 1965, 14-lagiges Schichtholz, gebogen, geformt, schwarz lackiert, stapelbar, aus einer Kleinserie, Schätzwert € 20.000,- bis 30.000,-

Autodidakt Ib Geertsen

Ib Geertsen wurde 1919 in Kopenhagen geboren und starb dort im Jahr 2009. In den 1930er Jahren machte er zunächst eine Ausbildung als Gärtner, bevor er sich als Autodidakt der Kunst zuwandte. Er war Mitbegründer der Künstlergruppe „Linien II“, die zwischen 1949 und 1952 die dänische Konkrete Kunst mit internationalen Positionen dieser Bewegung verknüpfte. Geertsen, der für einen offenen, Gattungsgrenzen sprengenden Stil steht, schuf hauptsächlich farbkräftige abstrakte Gemälde, oft mit einer ihm typischen Tropfenform, und gestaltete in Dänemark viele öffentliche Gebäude und Parks mit Malereien und (begehbaren) Skulpturen. Der Künstler war Gründungsmitglied der Gruppe „Linien II“, die zwischen 1949 und 1952 die dänische mit der internationalen Konkreten Kunst verband. Seit den 1950er Jahren hatte er Einzelausstellungen an allen wichtigen Häusern seines Heimatlandes und war an zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen zur Konkreten Kunst beteiligt. Seine Werke sind in den Sammlungen etwa des Staatlichen Kunstmuseums Kopenhagen, des ARoS in Århus, Sorø Art Museums oder des Trapholt Museums in Kolding vertreten.

„Ritzerazte! Voller Tücke,…“

Na? Wie geht es weiter? Und der wievielte Streich Max und Moritz war das? Richtig, der dritte.

Mit seinen Bildergeschichten von Max und Moritz oder Fipps, dem Affen, ist Wilhelm Busch (1832 – 1908) bis heute allgegenwärtig. Der Schreiberin dieser Zeilen ist kein Kinderzimmer ohne einer „zerliebten“ Max und Moritz-Ausgabe erinnerlich. Busch gilt als Klassiker des deutschen Humors, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Eugen Roth und Heinz Erhardt bezeichneten Wilhelm Busch als „geistigen“ Vorfahren oder Verwandten. Eine ähnliche Bedeutung haben seine Bildergeschichten, sie gelten als die Vorfahren der noch heute beliebten Comics und Busch als Großvater ebendieser. Einer der ältesten modernen Comicstrips „The Katzenjammer Kids“– erstmals am 12. Dezember 1897 im American Humorist, einer Sonntagsbeilage des New York Journal erschienen – hat Max und Moritz als Vorlage.

Wilhelm Busch war Dichter, Zeichner und Maler. Das wohl populärste und bedeutendste Selbstbildnis wird im Dorotheum am 20. Oktober 2020 in einer Online-Auktion versteigert.

(Wiedensahl 1832–1908 Mechtshausen), Selbstbildnis mit Hut im Halbprofil nach rechts, rauchend, monogrammiert und datiert W. B. (18)94 s.i.f, Feder in Braun auf Papier, 15,2 x 10,4 cm, Passep., gerahmt, (Sch)

Das in der Dorotheum-Auktion „Meisterzeichnungen“ angebotene Selbstporträt galt seit 1949 als verschollen und war seither in der kunsthistorischen Literatur nur noch durch Reproduktionen überliefert. So war es zuletzt am Frontispiz des Kataloges von Fritz Novotny „Wilhelm Busch als Zeichner und Maler“, Wien 1949, abgebildet, seither hatte sich jedoch die Spur des Blattes verloren. Die Wiederauffindung des verschollenen Selbstporträts, welches sich bereits seit mehreren Generationen in österreichischem Privatbesitz befand, kann man getrost als Sensation werten. Es zeigt den 62-jährigen Künstler mit breitkrempigem Hut und durchdringenden Blick. Die Zeichnung ist eines von insgesamt sieben gezeichneten Selbstporträts, die zwischen 1853 und 1895 entstanden sind.

Das zu versteigernde Porträt zeichnet sich im Vergleich zu den anderen bekannten Selbstbildnissen durch schwungvolle und energische Federstriche aus und verleiht ihm so eine besondere Ausdrucksstärke. Dorotheum-Expertin Astrid-Christina Schierz schätzt die Federzeichnung auf € 12.000,- bis 16.000,-.

Wilhelm Busch selbst war von seiner Malkunst – hauptsächlich malte er in Öl – nicht sehr überzeugt, vielmehr habe er einiger Biographien zufolge seine Selbstzweifel nie wirklich besiegen können, habe er nur wenige Gemälde als fertig betrachtet. Viele seiner Gemälde haben laut Biograph Joseph Kraus alle das gleiche Schicksal ereilt: Noch feucht vom Meister selbst in Ecken seines Ateliers aufeinander geworfen, zu einem unlösbar miteinander verklebten „Gemäldestapel“. Wurden die Bilderstapel zu hoch, so verbrannte er sie im Garten.

Mit seinem Zitat „Oft trifft man wen, der Bilder malt, viel seltener wen, der sie bezahlt“ sublimierte er humorvoll und gekonnt seine enttäuschte künstlerische Hoffnung. Als Schriftsteller erlangte Wilhelm Busch weit mehr Ruhm, so bezeichnete Albert Einstein ihn in einem Brief an die Wilhelm Busch-Gesellschaft 1954 als einen der größten Meister stilistischer Treffsicherheit.

Apropos stilistische Treffsicherheit: Auch Dürer ist in der „Meisterzeichnungen“-Auktion vertreten, etwa mit dem Kupferstich „Der Koch und sein Weib“ um 1469/97 – also aus eher jüngeren Jahren und noch vor seiner Reise nach Venedig.

(Nürnberg 1471–1528), Der Koch und sein Weib, um 1496/97, Kupferstich auf Bütten, in der Platte monogrammiert AD, 11,5 x 8 cm, auf Unterlage montiert, Meder 85 c-d (von e), mit den Kratzern am Boden, über der rechten Schulter und der Brust der Frau, gebräunt, stockfleckig, Passep., gerahmt, (Sch)

Da die Auktion „Meisterzeichnungen“ heißt, noch ein „Meister“: Rembrandt Harmensz van Rijn, kurz Rembrandt, gibt der Auktion, unter anderen Werken, mit „Der Engel verlässt die Familie des Tobias“ die Ehre. Die Radierung ist der Höhepunkt und quasi die Schlußszene aus dem Buch Tobit, Kapitel 12, in dem sich der Engel Raphael verabschiedet und wieder zu dem aufsteigt, der ihn gesandt hat (Vers 20). 

Lot Nr. 29: (Leiden 1606–1669 Amsterdam), Der Engel verlässt die Familie des Tobias, 1641, Radierung und Kaltnadel auf Bütten, in der Platte signiert und datiert Rembrandt f 1641, 10,3 x 15,3 cm, mit schmalem Rand um die Plattenkante, Bartsch 43, New Hollstein 189 VIII (von IX), Passep., ohne Rahmen, (Sch)

Und weil wir grad „heilig“ unterwegs sind, noch ein sehr biblisches Sujet zum Abschluß: „Der hl. Joseph mit dem Christuskind“ von Paul Troger steht bei einem Ausrufungspreis von 600 Euro und 

(Welsberg 1698–1762 Wien) Der hl. Joseph mit dem Christuskind, Radierung und Kaltnadel auf Bütten, in der Platte monogrammiert P. T. F.,15,2 x 12,2 cm, Passep., ohne Rahmen, (Sch)

ist damit im Vergleich zum Wilhelm Busch-Startpreis von 12.000 Euro geradezu ein Schnäppchen.

Womit wir wieder bei Max und Moritz wären. Aber wie ging es denn nun weiter?

„In die Brücke eine Lücke.

Als nun diese Tat vorbei,

hört man plötzlich ein Geschrei:

He, heraus du Ziegen-Böck!

Schneider, Schneider, meck, meck, meck!…

Autor/in: Helga Kremer

Titici Everso – New Power. New Rules.

Published on 7. September 2020

Die italienische Marke Titici stellt seit 1961 Hochleistungsrahmen in Handarbeit und nach Maß in Italien her. Jeder einzelne Rahmen drückt bis ins kleinste Detail den Charakter von Titici aus: Allergrößte Sorgfalt, fortschrittliche Technologie und italienischer Stil. Das Everso ist das erste, vollgefederte E-MTB von Titici. Es ist das Ergebnis einer zweijährigen, vollständig in Italien durchgeführten Entwicklung.  

Der Name Everso ist abgeleitet aus dem Lateinischen evertĕre und bedeutet niederreißen, zerstören, umstürzen. Das Titici Everso ist also das E-Fully für den rebellischen Biker, der mit alten Mustern brechen und neue Regeln durchsetzen will. 

Ausgestattet mit einem Monocoque-Rahmen aus Vollkarbon mit dem Titici Expandable Core System, einem von Motocross Motorrädern inspirierten Single Pivot Hinterbau mit einem 160 mm Federweg und 29-Zoll-Rädern definiert das Everso das Fahrgefühl auf den Trails in den Bereichen Enduro und All Mountain neu.  

Bei der Herstellung des Monocoque-Rahmens werden die Karbonfasermatten um einen Kern aus gesintertem, expandiertem Polystyrol mit einer perfekt glatten Oberfläche laminiert. Im Gegensatz zum traditionellen System verhindert das Titici Expandable Core System Lufteinschlüsse, die Unregelmäßigkeiten und damit strukturelle Schwächen verursachen. 

Der Single Pivot Hinterbau mit 160 mm Federweg bietet maximalen Fahrspaß und Sicherheit, auch bei anspruchsvollen Abfahrten und in unwegsamem Terrain. Die Wahl für das Single Pivot System ist eng mit der Auswahl des leistungsstarken Shimano EP8 Motors mit einem maximalen Drehmoment von 85 NM und einer Reichweite von bis zu 277 KM im Eco Mode verbunden, der zu jedem Zeitpunkt die erforderliche Leistung zur Verfügung stellt. Nicht umsonst wird dieses Federungssystem häufig im Motocross eingesetzt, wo es für herausragende Performance steht.  

Titici sind die ersten, die ein von der Steuersatzkonstruktion abgeleitetes, konisches Lagersystem verwenden, um den Hauptdrehpunkt noch stärker und effizienter zu machen. 

Über Titici

1961 begann Alberto Pedrazzani seine Karriere als Schmied mit Schwerpunkt Eisenverarbeitung und erweiterte sein Geschäft auf die Spielzeugindustrie, insbesondere auf die Herstellung von Rahmen und Gabeln für Fahrräder. 1983 wurde das Unternehmen anlässlich des Eintritts der Kinder in Tecno Telai Ciclo – TTC umbenannt. Seitdem hat TTC beschlossen, seine Tätigkeit auf die Produktion und das Engineering von Fahrradrahmen zu konzentrieren, und erreichte in den 90er Jahren eine der größten Produktionskapazitäten Europas mit fast einer Million Rahmen und Gabeln pro Jahr. Dank der jahrzehntelangen Erfahrung führte TTC im Jahr 2003 die Marke „Titici Energy Bike“ ein, gefolgt von verschiedenen Modellen innovativer Fahrräder. 2017 markierte einen Wendepunkt für Titici, das in die Welt von Trerè Innovation eintrat und sich mit einem neuen Logo und Slogan sowie neuen Technologien für den Rahmenbau und neuen Grafiken weiterentwickelte. Im Juni 2019 verlegte die Marke Titici ihre Werkstatt in das Unternehmen in Asola und entwickelte eine neue Produktionslinie, die zur vollständig betriebsinternen Fertigung der Rahmen führte. www.titici.com

Rückfragehinweis: OUTKOMM – Sportkommunikatoren

Stefan Becker +43 650 440 70 25 • stefan.becker@outkomm.com Schidlachstrasse 7 • 6020 Innsbruck

So kommen Sie doch ins „Heilige Land“!

Published on 6. September 2020

1955 gab es bereits drei Dutzend Gästebetten, fließendes Wasser und eine Zentralheizung, was damals nicht selbstverständlich war. 1972 waren es dann schon 65 Betten, und die Zimmer waren Großteils mit Bad und WC ausgestattet. Und gar nicht selten war das Hotel Klausnerhof innovativer Vorreiter: Lange bevor die Wellnesskultur zum Massenphänomen avancierte, konnte das Hotel in Tux im Zillertal mit Sauna und Whirlpool unvergessliche Wohlfühlmomente bieten – und das schon ab 1979.

Unter dem Motto „Wellness in freier Natur“ gibt es im Klausnerhof ein Hallenbad mit beheiztem Außenpool für erfrischenden Badespaß mit Whirleffekten (19 x 7 m). Und auf der Sonnenterrasse mit einzigartigem Blick auf den Hintertuxer Gletscher wird es leichtfallen, endlich einmal komplett abzuschalten. Wohlfühlerlebnisse der besonderen Art verspricht zudem der Aufenthalt auf der begrünten Dachterrasse, wo man es sich auf bequemen Sonnenliegen oder im Whirlpool gemütlich machen und den wunderschönen Ausblick auf die Tuxer Bergwelt genießen kann. Und wer dabei am Ende des erholsamen Tages ein leises Magengrummeln verspürt, dem sei versichert: Beim Fünf-Gang-Menü geht es abends weiter mit dem Hochgenuss. „Ich bin stolz darauf, die Gastgebertradition meiner Familie – gemeinsam mit meinem Bruder – weiterführen zu dürfen“, fasst Magdalena Klausner zusammen.

Gleich 7 gute Gründe für Urlaub im Klausnerhof

1) Familiengeführte Gastgebertradition in vierter Generation

Der Klausnerhof ist ein Familienbetrieb. Und das schon seit vier Generationen. Das bedeutet: Gastgeber zu sein, liegt der Familie im Blut – und sie hat richtig viel Erfahrung damit, Gäste glücklich zu machen. 

2) Produkte aus hauseigener Landwirtschaft

Der Klausnerhof ist wirklich ein Hof im eigentlichen Sinne u.a. mit eigenen Kühen, die im Sommer auf der Almwiese weiden – und köstliche Produkte aus der hauseigenen Landwirtschaft „liefern“.

3) Panorama-Spa im 5. / 6. Stock mit einmaligem Blick auf den Gletscher

Im schönen Panorama-Spa im 5. und 6. Stock des Klausnerhofs hat man einen herrlichen Ausblick auf den atemberaubenden Hintertuxer Gletscher – und man kommt in den Genuss von wohltuenden Massagen sowie angenehmen Beauty-Behandlungen.

4) Verwöhn Menüs aus der Feinschmecker-Küche

In der Feinschmecker-Küche im Klausnerhof verwöhnt der Küchenchef nach allen Regeln der Kunst.

5) Holiday-Check-Award mit 100 Prozent Weiterempfehlungsrate

Der Klausnerhof wurde bereits mehrfach mit dem Holiday-Check-Award ausgezeichnet und verfügt über 100 Prozent Weiterempfehlungsrate.

6) Der Winter kommt! (a)

Skiabfahrt vom Gletscher bis vor die Hoteltür: Bequemer geht’s nicht! Nach einem Tag auf der Piste kann man ins Hotel zurückkehren, ohne die Skier abzuschnallen, denn im Klausnerhof ist eine Skiabfahrt vom Gletscher bis vor die Hoteltür möglich. 

7) Der Winter kommt! (b)

100 Prozent Schneegarantie an 365 Tagen im Jahr: Die Hintertuxer Gletscherwelt ist jeden einzelnen Tag im Jahr einen Besuch wert. Und es gibt zu 100 Prozent Schnee. Immer! Das ist einzigartig in ganz Österreich.

Hotel Klausnerhof 4*

A-6294 Hintertux 770
Tirol – Österreich

www.klausnerhof.at
info@klausnerhof.at

Telefon: 0043 5287 8588
Fax: 0043 5287 8588-88

BMW X5 45e: Mit dem Plug-In Hybrid ins Tannheimer Tal

Published on 27. Juli 2020

Vielleicht drei Eckdaten zu Beginn: Systemleistung 394 PS, elektrische Reichweite bis zu 87 Kilometer, 385 Kilometer elektrische Gesamtwegstrecke im Zuge unseres Entspannungsurlaubes im Genusshotel Hohenfels in Tannheim. Zahlen, die eigentlich schon alles über dieses ganz besondere Auto sagen. Mehr als sonst gebietet der Fahrer eines X5 45e über eine Bandbreite an Möglichkeiten, die anderswo eine ganze Modellpalette nicht aufbieten kann. Erschwerend kommt dazu, dass die Entscheidung, wieviel Kraft ich aus welcher Quelle beziehen möchte, keine leichte ist. Die kostenlose Ladestation beim reizvollen Naturhotel begünstigte freilich die rein elektrische Mobilität. 

Hier ein kleiner Auszug was alles laut Testprotokoll abgearbeitet wurde: Den 2,4 Tonnen schweren Bären nach 5,6 Sekunden über die 100 km/h-Grenze fliegen lassen – Check. Das M Sportpaket, bestehend unter anderem aus Sportbremse, 8-Gang-Sport-Automatic-Getriebe und Aerodynamikpaket, auf einsamen Landstraßen auf dessen Sportlichkeit testen – Check. Sich im lautlosen E-Modus auf Feldwegen an Feldhasen anschleichen – Check. Selbige ein paar Minuten später via BiTurbo Reihen-Sechszylinder aufschrecken – Check. Luftgefedert und quasi abgeschottet vom Rest der Welt einfach durch die Gegend cruisen – Check.


Nicht alles lässt sich unter politisch korrekt einordnen, wobei man dieses Schubladendenken als SUV-Fahrer sowieso hinter sich lassen sollte. Davon abgesehen sind der Lithium-Ionen-Akku im Ausmaß von 24 kWh und die für einen Plug-in rekordverdächtige rein elektrische Reichweite ein ungemein starkes Argument. Wer alles richtig macht, Stichwort Laden, und lange Etappen vermeiden kann, wird seinen Benzinverbrauch tatsächlich in jenem Bereich wiederfinden, auf dem die NoVa-Befreiung basiert. Dagegen spricht neben der mauen Ladeleistung von 3,7 kW in erster Linie das Gesamtkunstwerk Antrieb.

Der traumhafte Benziner und die traumhafte 8-Gang-Automatik sind für sich betrachtet ja schon ein Ritterschlag für jeden BMW. 113 zusätzliche Strom-Pferde sind die Kirsche auf der Torte. Das harmonische Zusammenspiel der Motoren und der ständige Überfluss an Newtonmeter und Kraft üben eine derartige Anziehungskraft aus, dass es schlicht Überwindung kostet, in den E-Modus zu wechseln. Der Reiz des lautlosen und in einer weißen Weste eingehüllten Büffels hat in dem nahezu perfekten SUV einen schwereren Stand, als wir gemeinhin von Plug-in´s gewohnt sind. 


Sonst fällt in einem BMW X5 nichts schwer. Die Akkus nagen ein wenig am Gepäckvolumen, maximale 1.720 Liter und hohe Variabilität halten aber tapfer dagegen. High-end Interieur, tolle Bedienung, perfekte Verarbeitung, umfangreiche und unaufdringliche Assistenzsysteme und mannigfaltige Luxusoptionen bis hin zu Laserlicht oder Fond-Entertainment sind Garanten für die Leichtigkeit des Seins. Finanziell braucht´s die auch, wie wohl der X5 45e als Schnäppchen durchgeht. Ab-Preis EUR 77.550,00, selbst der schwächere Diesel mit weniger Serienausstattung ist teurer. Dass sich der mit Paketen aufgefüllte Testwagen auf EUR 121.662,00 belief, ist wieder eine andere Geschichte.        

Was er kann:

Premium als Standard. Luxus als Kür.  

Was er nicht kann:

Sein ökologisches Ansinnen nach außen tragen.   

Ändern würden wir:

Den Gedanken ein Extra wegzulassen.           

Extralob gibt es:

Wie flink der X5 mit Integral-Aktivlenkung und Sportpaket sein kann.       

Daten BMW X5 xDrive 45e

Motor: 6-Zylinder BiTurboBenziner/E-Motor

Systemleistung: 394 PS

Max. Drehmoment: 600 Nm

Testverbrauch: rund 9,2 Liter

Vmax: 235 km/h

0 auf 100 km/h: 5,6 Sek

Preis ab EUR 77.550,00 

Redaktion: Oliver Weberberger

Vermarktungsstart für Top-Eigentumswohnungen in Döbling („Teopilic“)

Published on 25. Juli 2020

Kennen Sie „Teopilic“? Nun, das ist jener Name unter dem der heutige 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling im Jahr 1114 erstmals urkundlich erwähnt wird. 1336 taucht dann erstmals der Name “Töbling” auf, der dem heutigen Namen schon sehr ähnelt. Folgt man den Historikern, so lässt sich dieser Name vom mittelhochdeutschen Wort „tobel“ (= eine tiefgefurchte enge Bachrinne) ableiten. Der Krottenbach, der Ober- von Unterdöbling trennt und mittlerweile zu einem großen Teil unter der Erde verschwunden ist, „soll diese Annahme rechtfertigen“ heißt es in der Bezirksgeschichte.

Zurück in die Gegenwart: Mit einem Grünanteil von nahezu 48% an der gesamten Fläche zählt Döbling zu den größten Grünoasen in der Großstadt Wien. Lediglich die zum Teil deutlich größeren Bezirke Hietzing, Penzing und Donaustadt, sowie das etwas kleinere Hernals weisen einen höheren Grünanteil aus.

Inmitten dieser „Oase“ entsteht in der Raffelspergergasse ein Wohnobjekt der Extraklasse. “La Belle Vie”, so der Name des Projektes, umfasst – aufgeteilt auf zwei Häuser – 19 exklusive Eigentumswohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Die offene Architektur des Objektes sorgt für lichtdurchflutete Räume und holt das Grün in die Wohnungen. Durchdachte Grundrisse und eine hochwertige Ausstattung, die unter anderem Eichenparkettböden, Fußbodenheizung und Klimaanlage, ein Smart Home System, Video-Gegensprechanlage und eine elektrische Außenbeschattung umfasst, runden das Objekt ab. 

Als besonderes Gusto-Stückerl präsentiert sich das exklusive Penthouse in der obersten Etage. Die großzügig angelegte Dachgeschoßwohnung verfügt über drei Dachterrassen mit Größen von ca. 7 bis 28 m² – exklusiver Blick über die Dächer von Wiens inklusive. So ganz nebenbei sei erwähnt, dass die Dachterrasse auch einen Whirlpool beherbergt.

Preislich bewegen sich die Wohnungen, die sowohl den Eigenbedarf decken als auch als Anlegerwohnungen geeignet sind, in einem Preisband zwischen 330.000 und 1.492.000 Euro.

Mehr zu den Wohnungen finden Sie hier: https://bit.ly/01_neu_bextop_immo01

Eckdaten:

Wohneinheiten: 19

Wohnfläche(n): 44 – 156 m2      

Zimmer: 2 – 4

alle Wohnungen mit Balkon, Terrasse oder Eigengarten

Kaufpreise: € 330.000 bis € 1.492.000

Fertigstellung: Herbst 2020

Standort: 1190 Wien

Makler: IMMOfair                          

Kitzbühel Lodge – Private Luxury Chalets

Published on 24. Juli 2020

Sie haben sich einen besonderen Urlaub verdient. Sie haben Ansprüche und lieben den gehobenen, alpinen Stil mit viel Liebe zum Detail. Sie haben viele, auch elegante Hotels auf der Welt gesehen und möchten nun lieber mit Ihrer Familie oder Ihren gewählten Freunden privat sein. Auf Stil und persönlichen Service möchten Sie aber nicht verzichten.

Kitzbühel Lodge – Ihre Luxus Chalets in Tirol mit individuellem „Gute Fee-Service“.

Wir lieben es, Ihnen diesen individuellen Service in unseren luxuriösen Chalets in Kitzbühel zu bieten, schöpfen hier aus einem unglaublichen Fundus an Möglichkeiten, Sie und Ihre Lieben zu erfreuen. Die „Gute Fee“ in der Kitzbühel Lodge steht Ihnen während Ihres Aufenthaltes zur Seite und erfüllt mehr als nur „3 Wünsche“.

Unser 5-Sterne Hotel in Kitzbühel sind der perfekte Ort, um Ihren Urlaub zur „Quality Time“ werden zu lassen! Was die Kitzbühel Lodge so besonders macht: Bei uns muss sich der Gast nicht nach dem Rhythmus in einem Hotel richten, sondern wir richten uns nach Ihrem Rhythmus.

„Quality Time Deluxe“ in der Kitzbühel Lodge – Zeit für gemeinsame Erlebnisse und gemeinsame Erholung.

Buchen Sie Ihr exklusives Alpenchalet in den Tiroler Bergen!

Viele Menschen haben sich in diese Landschaft, wo die Berge so präsent sind und das Tal doch eine Weite bietet, verliebt und eine zweite Heimat gefunden.

Die luxuriösen 5-Sterne Appartements verbinden alpine Gemütlichkeit, hochwertigste Materialien und eine exquisite Ausstattung mit den vielseitigen Annehmlichkeiten im Haus und der Region. So bieten unsere stilvollen Luxus Chalets ganz sicher den richtigen Rahmen für Ihre persönliche Auszeit!

Die Kitzbühel Lodge vor Tirols Bergpanorama.

Kitzbühel Lodge

6370 Reith bei Kitzbühel

Kitzbüheler Straße 53

Tel.: +43 (0)5356 646 64 430

welcome@kitzbuehel-lodge.cc

www.kitzbuehel-lodge.cc

Top Leader Geniessen und profitieren

Published on 29. Juni 2020

Der „Global Fashion & Luxury Private Equity and Investor Survey 2020“ von Deloitte analysiert die Entwicklungen am Mode- und Luxusmarkt basierend auf der Befragung von Investoren und der Analyse von Marktdaten. Das Ergebnis: Zwar haben die Covid-19-Pandemie, globale wirtschaftspolitische Instabilitäten und die Verbreitung digitaler Technologien einen großen Einfluss auf die Geschäftsmodelle am Luxusgütermarkt. Das Interesse der Investoren bleibt aber trotz Krise hoch.

„Selbst in diesem schwierigen Jahr ist die Luxusbranche nach wie vor für Investoren attraktiv. 70 % planen weiterhin, in den Mode- und Luxusmarkt zu investieren“, bestätigt Orsolya Hegedüs, Partnerin bei Deloitte Österreich. „Neben den Sektoren Kleidung und Accessoires sowie Kosmetika konzentrieren sich die Investoren derzeit vor allem auf digitale Luxusprodukte. Mit einem Plus von 53 Prozentpunkten hat das Interesse hier im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen.“

70 Prozent der Investoren setzen weiterhin auf den Mode- und Luxusmarkt.

Mit dem Virus fertig werden

Die digitale Präsenz von Luxusgütern und die Schaffung einer digitalen Markenwelt sind immer stärkere Erfolgstreiber von Luxusmarken, der eigentliche Kauf rückt in den Hintergrund. Daher setzen Investoren immer mehr auf diesen Bereich. Neben dem Boom im digitalen Bereich, ist durchaus mit negativen Entwicklungen zu rechnen. Laut Umfrage sind vor allem die Hotellerie, die Kreuzfahrtbranche, aber auch Möbel, Uhren und Schmuck am stärksten betroffen. Bei Luxusgütern wie Kosmetika, Kleidung, Yachten und Privatjets hält sich der Corona-Einfluss laut den befragten Investoren hingegen in Grenzen.

„Natürlich geht die Pandemie nicht spurlos am Luxusmarkt vorbei. Doch die Unternehmen arbeiten bereits an Maßnahmen, um eine möglichst rasche Erholung herbeizuführen: Der Fokus auf Online-Vertriebskanäle, digitales Marketing und Werbung sowie ökologische Nachhaltigkeit sind die am häufigsten angewandten Strategien“, erklärt Orsolya Hegedüs.

Prognosen zur Markterholung

Investoren erwarten, dass sich die Mode- und Luxusindustrie vor allem in Asien und im Nahen Osten schneller von den negativen Auswirkungen durch Covid-19 erholen wird. Europa und die USA werden laut Befragung voraussichtlich noch länger betroffen sein. Hier wird innerhalb des persönlichen Luxusgütersegments – darunter Kleidung, Uhren, Schmuck und Kosmetika – mit einem Umsatzrückgang von bis zu 30 bis 40 Prozent gerechnet.

Weltweit soll bis 2025 in diesem Segment aber wieder das 1,1-fache des Umsatzniveaus von 2019 erreicht werden. Andere Luxusbereiche wie die Hotellerie oder der Automobilsektor werden zwar zunächst stärker unter den Corona-Auswirkungen leiden. Doch auch sie sollten bis 2025 das 1,2-fache des Gesamtumsatzniveaus von 2019 erreichen.

Luxushotels als M&A-Wachstumstreiber

2019 erwies sich der globale Luxusmarkt mit 271 M&A-Transaktionen für Investoren als äußerst attraktiv und erzielte einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Die Luxushotelbranche war hier mit 115 Transaktionen und damit einem Plus an 40 Deals der stärkste Treiber. Auch Deals im Luxusautomobilbereich nahmen 2019 zu (plus 6 Deals), was unter anderem auf die sehr aktive Elektroautoindustrie zurückzuführen ist. Ein Blick auf den internationalen Vergleich zeigt, dass M&A-Aktivitäten in Europa leicht rückläufig waren (minus vier Deals). In Nordamerika verzeichnet Deloitte hingegen ein leichtes Plus (plus fünf Deals).

„2020 werden die Transaktionswerte vermutlich nicht ganz so erfreulich ausfallen. Nichtsdestotrotz zeigen die Vorjahreszahlen, welches Potenzial im Luxus- und Modesegment liegt“, betont Hegedüs. „Egal, wie schnell die Covid-19-Krise überwunden wird: Die Luxusbranche ist gut beraten, gerade jetzt auf Innovation und Digitalisierung zu setzen!“

https://www2.deloitte.com/ch/en/pages/consumer-industrial-products/articles/global-pe-fashion-luxury-survey.html

Den Tatsachen ins Auge blicken …

Published on 16. Juni 2020

Die COOEE alpin Designhotels in St. Johann/Tirol und Gosau haben vor der Corona-Krise floriert und liegen mit ihrem Konzept für leistbaren Urlaub jetzt erst recht im Trend. In Bad Kleinkirchheim wird schon das nächste Hotel der Unternehmensgruppe des ehemaligen Ski-Weltcup-Helden Rainer Schönfelder gebaut. Für den Standort Zederhaus im Lungau muss jetzt allerdings in Folge der Corona-Auswirkungen Insolvenz angemeldet werden. „Wir haben 2016 ein schwieriges Erbe übernommen, viel investiert und alles versucht, um auch dieses Hotel ins Prosperieren zu bringen. Das ist leider trotz aller Bemühungen nicht gelungen – und die Corona-Situation bewirkt nun bedauerlicherweise, dass die Insolvenz für Zederhaus unausweichlich ist“, erklärt Schönfelder.

Alles, was man braucht in bester Qualität, ohne Schnickschnack, für leistbaren Urlaub in Österreichs Bergen. Simples Konzept und gerade in Zeiten wie diesen zeitgemäß wie nie. So erfolgreich sich die familienfreundliche Philosophie der COOEE alpin Hotels, mit der Rainer Schönfelder und Partner vor fünf Jahren in St. Johann in Tirol und Gosau am Dachstein gestartet sind, am Markt etabliert hat, so schwierig gestaltete sich der Weg in Zederhaus. „Wir wollten unser Konzept nicht nur an touristischen Hotspots umsetzen, sondern auch in Orten, die ein Geheimtipp sind. Immer mit der Idee, die Schönheit unseres Landes und preisbewusste Kunden zusammenzubringen“, beschreibt Schönfelder die Ursprungsmotivation, auch in Zederhaus ein Hotel zu eröffnen.

Alles versucht, viel investiert

Eine erhebliche Überschreitung der Baukosten durch frühere Projektabwicklungspartner bescherte als Altlast schon bei der Eröffnung einen schwierigen Start und machte immer wieder zusätzliche Kapitalzuschüsse durch die Eigentümer erforderlich: durch die „You Will Like it“-Gruppe von Schönfelder und Partner Thomas Schmid. Analog zu den anderen Standorten setzte man auch in Zederhaus auf enge Kooperation mit Gemeinde und Land, sowie auf dasselbe Management-Setup wie in den anderen Betrieben. Schönfelder und Schmid investierten seit 2016 zusätzlich insgesamt mehr als 2 Millionen Euro, um den Betrieb und den Finanzierungskredit für das „Alpincenter Zederhaus“ in Höhe von 4,5 Millionen Euro zu bedienen. Schönfelder: „Unsere Hoffnung, über den Skitouren-Tourismus einen Impuls für die Region setzen zu können, hat sich leider nicht erfüllt. Wir hatten zwar eine gute Auslastung, allerdings ist die Frequenz im Haus primär über Tagestouristen und Reisegruppen entstanden, was die Bewirtschaftung und Preisgestaltung wesentlich schwieriger macht und dafür ist unser Konzept einfach nicht ausgelegt.“

„In einer Phase, wo die Corona-Maßnahmen und ihre wirtschaftlichen Folgen ohnehin die komplette Tourismusbranche vor existenzielle Herausforderungen stellen würden, käme man mit einem ‚Sorgenkind‘ wie dem Hotel in Zederhaus schneller an die Grenzen“, so Schönfelder. „Irgendwann muss man sich eingestehen: Es geht so nicht mehr! Dieser Punkt ist jetzt erreicht: Die sich anhäufenden Verluste plus die Effekte der Corona-Pandemie lassen einfach keine positive Fortbestandsprognose zu – bei Verbindlichkeiten von 4,8 Millionen Euro ist es mit unserem Konzept nicht möglich, den Betrieb wirtschaftlich sinnvoll weiterzuführen. Das tut natürlich weh. Andererseits können wir uns nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben. In einer prekären Situation wie jetzt wäre es unverantwortlich, wegen eines Standorts den Rest eines florierenden Unternehmens zu gefährden, das sich gut entwickelt und mit dem wir für die Zeit nach Corona und die Ära kostengünstigen Urlaubs daheim optimal positioniert sind.“

Mit Buchungsgästen steht die COOEE-Gruppe im Gespräch.

Mit Buchungsgästen im Austausch

Die wochenlange Schließung des Alpincenters Zederhaus bedingt durch den österreichweiten Corona-Lockdown für die Hotellerie habe eine Wiedereröffnung obsolet gemacht, so Schönfelder, was jetzt zur Folge habe, dass keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels unmittelbar von der Insolvenz betroffen seien: „Alle Dienstverhältnisse haben bereits mit der behördlichen Schließung aufgrund der Covid-19-Pandemie Mitte März 2020 geendet.“ Mit Gästen, die bereits für Sommer und Winter 2020/2021 Urlaub im Lungau gebucht hatten, stehe man im Austausch, um individuelle Lösungen zu finden: „Wir sind mit den Individualgästen und Gruppenveranstaltern im Gespräch. Teilweise buchen sie auf andere Häuser um, auch auf unser neues Hotel in Bad Kleinkirchheim, das sich derzeit noch im Bau befindet und für das die Online-Reservierung demnächst startet.“ Generell verzeichne die Gruppe laut Schönfelder seit Lockerung der Corona-Maßnahmen in allen Standorten einen starken Buchungsanstieg, weil das Angebot vom leistbaren Urlaub die richtige Antwort auf die Herausforderung unserer Zeit sei.

Die wochenlange Schließung bedingt durch den Lockdown hat eine Wiedereröffnung obsolet gemacht.

Für Zederhaus hofft Rainer Schönfelder nun, dass im Zuge des Insolvenzverfahrens eine sinnvolle Nachnutzung für das Gebäude gefunden werden wird. „Der Lungau ist eine wunderschöne Region mit viel Potenzial, die Verantwortlichen in Zederhaus sind sehr ambitioniert. Auch wenn es mit unserem Konzept leider nicht funktioniert hat: Ich bin mir sicher, dass es an diesem Standort anders gut weitergehen wird.“

Was für ein Empfang!

Published on 22. März 2020

Das mittelalterliche Amt des concierge du palais, auch concierge-bailli du palais und seit 1461 nur noch bailli du palais (etwa: Palastverwalter, Burgvogt) ist in Frankreich seit dem Jahre 988 nachgewiesen. Es entsprach in etwa dem Amt des früheren Hausmeiers, wobei sich die Justizgewalt des „concierge“, der als Vertreter des Königs die mittlere und hohe Gerichtsbarkeit auszuüben berechtigt war und in seinem Namen vor dem Gericht auftrat, auf die Königsburg und ihre nähere Umgebung beschränkte. Er hatte ferner die absolute Schlüsselgewalt und beaufsichtigte den Torhüter (Pförtner) und die Schildwachen.

Im Laufe der Zeit ging die Bezeichnung „concierge“ vom königlichen Haus- und Hofverwalter auf die Wärter der zu einem Gefängnis umfunktionierten Conciergerie über, später auch auf die Wärter anderer Gefängnisse. Die Aufgabe dieses concierge de prison (Gefängnis-Concierge) bestand darin, die Bewachung und Versorgung der Gefangenen zu gewährleisten, die Ein- und Ausgangsregister sowie eine doppelte Buchhaltung der Ausgaben für jeden Tag zu führen, den ein Insasse im Gefängnis verbrachte.

Der Berufsstand der Conciergen kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Heutzutage ist alles anders und französische concierges d’immeuble („Gebäude-Concierge“) sind – vielleicht wie unsere „Hausmeister“ in privaten, gewerblichen oder öffentlichen Objekten – für die Ordnung, Sicherheit, Sauberkeit und Instandhaltung zuständig. Dafür sind handwerkliche Fähigkeiten wie auch soziale Eigenschaften nötig. Betreute Objekte können Büro- oder Wohnhäuser, Schulen, Studentenwohnheime, Betriebe, etc. sein. In Frankreich gibt es immer noch mehr als 52.000 Concierge-Stellen, der Beruf ist (heute offiziell mit „Gardien“ bzw. „Gardienne“ bezeichnet) gesetzlich geregelt, der Berufsstand in der nationalen Hausmeister-Gewerkschaft Snigic zusammengeschlossen, und die Richtlinien für Arbeits- und Lohnverhältnisse sind in einem Tarifvertrag festgelegt.

Manager des modernen Alltags

Zu Beginn des dritten Jahrhunderts des dritten Jahrtausends erfreut sich dieser traditionsreiche Service mittlerweile auch im Wiener Premium-Wohnsegment zunehmender Beliebtheit. Eine aktuelle Auswertung des prestigeträchtigen Wohn-Hotspots The Ambassy, der im Vorjahr mit dem Architekturpreis der MA19 ausgezeichnet wurde, ergab drei unterschiedliche Nutzergruppen des Concierge-Services: Jene Menschen, die eine Immobilie aufgrund des Concierge-Service erwerben, jene, die den Service „nebenbei“ nutzen, und jene, die es nach dem erstmaligen Kennenlernen gern annehmen.

The Ambassy punktet mit Premium-Service für seine Bewohner.

In der ersten Benutzergruppe wird zwischen zwei verschiedenen Arten des Einsatzes differenziert: Einerseits gibt es die „Heavy User“ und andererseits jene, die viel reisen und deswegen selten zu Hause sind. Im letztgenannten Fall übernimmt der Concierge Leerstandsaufgaben, indem er regelmäßige Rundgänge durch die Wohnung absolviert sowie die technische Kontrolle und Postnachsendung organisiert. „Heavy User“ hingegen erwerben eine Jahrespauschale, um Wohnungsreinigung, Putzerei, Einkäufe, Gartenpflege oder den Schuhservice zu organisieren. 30 bis 40% der Bewohner nehmen bei The Ambassy einen solchen Service in diesem Ausmaß in Anspruch.

Hauptsächlich als Ansprechpartner für die Dinge des täglichen Lebens, fungiert der Concierge für die zweite Benutzergruppe – zum Beispiel für das Rufen eines Taxis oder für regelmäßige Rundgänge durch die Luxus-Wohnung.


Die dritte Benutzergruppe nimmt vor allem das Reinigungs- und das Businesscenter (zum Beispiel, um schnell Dokumente ausdrucken zu lassen) in Anspruch.

In allen drei Fällen steht der Concierge aufmerksam und diskret in der Lobby von luxuriösen Wohnungen bereit, um die kleinen Mühen des Alltags mit Sorgfalt zu übernehmen. Er empfängt Gäste und Professionisten, kontrolliert den Zugang zum Gebäude, übernimmt Post- und Paketlieferungen, bietet Kontakt zu Serviceanbietern aller Art und sorgt im Zuge regelmäßiger Kontrollrundgänge für Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung. Damit ist der Concierge nicht nur die gute Seele des Hauses, sondern auch erster Ansprechpartner bei sämtlichen Belangen.

Der Concierge ist Ansprechpartner für alle Dinge des täglichen Lebens.

Dieser Rundum-Service, der in New York und London seit jeher Tradition hat, ist auch in Wien angekommen und bei The Ambassy ein unbestrittener Bestandteil des exklusiven Wohngefühls. Das Dienstleistungs- und Serviceangebot erfreut sich größter Beliebtheit, bestätigt Eigentümervertreterin Elisabeth Rohr: „Insbesondere dann, wenn die Betriebskosten nicht über Gebühr belasten, ist ein Concierge definitiv ein überzeugendes Kaufargument, weil Käufer oft gezielt nach Wohnungen mit Rundumbetreuung suchen.“

„Die meisten Bewohner haben ein von Hollywood geprägtes Bild im Kopf und denken anfänglich nicht, dass sie diesen Service tatsächlich täglich benötigen könnten“, erzählt Katrin Veigl, Geschäftsführerin von William Premium Services, aus dem Berufsalltag. „In Wirklichkeit geht es den Bewohnern aber um Alltägliches, wie die Sonntagszeitung mit frischem Gebäck, die Lieferung von Biolebensmitteln und Getränken oder das Entsorgen des Christbaums. Natürlich ist das Thema Sicherheit für viele ebenfalls sehr wichtig.“

Summa summarum schätzen nicht nur die Bewohner den Concierge als ersten Ansprechpartner, um Dienstleistungen jeglicher Art für die Bewohner zu vermitteln, sondern auch der Concierge selbst genießt das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Da, im Gegensatz zu Hotels, die Kunden nicht ständig wechseln, kommt ein ganz besonderes Verhältnis zu den einzelnen Bewohnern zustande. So kennt der Concierge die jeweiligen Bedürfnisse und Vorlieben und kann mit Rat und Tat zur Seite stehen oder mit passenden Informationen und Neuigkeiten den Alltag der Kunden verschönern. Dadurch weiß er, welcher Bewohner gern über Restauranteröffnungen informiert werden möchte oder Interesse an kurzfristig erhältlichen Konzertkarten hat“, fasst Veigl zusammen.